Ein tierisches Vergnügen im Urlaub

Natur pur Die „Alpine Pearls“-Orte liegen in der Nähe von Nationalparks in der Schweiz und in Österreich. Sie haben sich einem umweltfreundlichen Tourismus verschrieben.
  • Foto: djd/Alpine Pearls/Arosa Tourismus

Der Aufenthalt in der Natur gehörte 2017 zu den zweitbeliebtesten Urlaubsaktivitäten der Deutschen. Laut einer Umfrage von GfK und IMT gingen außerdem 28 Prozent der Befragten in den Ferien gerne wandern. Flora und Fauna hautnah und auf authentische Weise entdecken, können aktive Naturfreunde etwa in den Orten der „Alpine Pearls“. Einige der 25 alpinen Urlaubsdestinationen, die sich unter der Maxime des umweltverträglichen und nachhaltigen Tourismus zusammengeschlossen haben, liegen in beziehungsweise in der Nähe von Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturschutzgebieten. Das Auto kann getrost zuhause bleiben, denn alle Orte sind bequem per Bahn oder Bus erreichbar und garantieren vor Ort sanft-mobile Erlebnisse von der Ankunft bis zur Abreise.

Yosemite in Kärnten

Mallnitz beispielsweise ist ein idealer Stützpunkt für Erkundungstouren im Nationalpark Hohe Tauern, der mit seinen Wasserfällen und Felswänden mancherorts an das berühmte Yosemite Tal erinnert. In Begleitung eines Nationalpark-Rangers kann man im Seebachtal wilde Tiere wie Bartgeier, Gämsen und Hirsche beobachten. Den Startpunkt des Wildnistrails erreichen die Teilnehmer ganz bequem mit dem E-Bike. Danach wartet in der Schwußner Hütte eine typische Kärntner Jause. Für die umweltfreundliche Entdeckung des Nationalparks stehen außerdem Wander- und Velotaxis sowie Offroad-Segways zum Ausleihen zur Verfügung. Unter www.alpine-pearls.com gibt es weitere Informationen zu dieser und allen anderen „Perlen-Orten“.

Er wird im Teich baden und über die Weiden ziehen können.

Bärenland Arosa
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Zuhause bei den wilden Tieren

Mitten im Naturpark der Friulanischen Dolomiten liegt Forni di Sopra. Ein Wander- und Radweg entlang des Flusses Tagliamento führt bis zur „Area Faunistica Parulana“. Dort kommen kleine und große Naturkundler scheuen Waldbewohnern wie Luchs, Fuchs und Eule in ihrem natürlichen Lebensraum näher. Im Sommer öffnet mit dem neuen Arosa Bärenland ein Schutzzentrum für von Menschen misshandelte Bären seine Pforten. Erster von insgesamt fünf tierischen Bewohnern wird der letzte serbische Zirkusbär, der in der Bündener Bergwelt ein artgerechtes Zuhause mit Bäumen, Sträuchern und Stauden, Felsen und Bächlein erhält. djd

© Gmünder Tagespost 11.05.2018 13:43
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