Wissenschaft in Eis und Dunkelheit

Expedition Bei einer Forschungsreise in die Arktis werden die Auswirkungen des weltweiten Klimawandels untersucht.
  • Gefangen im ewigen Eis: Im Winter wird es in der Arktis nie hell. Trotzdem wollen Forscher dort mit einem Schiff hin, um den Klimawandel zu untersuchen. Foto: Stefan Hendricks/Alfred-Wegener-Institut - AWI/dpa

Eiskalt und ständig dunkel ist es im Winter in der Arktis. Die Sonne geht monatelang nicht auf. In der Region rund um den Nordpol friert dann sogar das Meer komplett zu. Trotzdem wollen Forscher und Forscherinnen aus 17 Ländern dort ab Februar eine lange Zeit verbringen.

Gerade bereiten die Wissenschaftler alles für ihre Reise vor. Sie müssen gut planen. Denn sie wollen sich mit dem deutschen Forschungsschiff „Polarstern“ ein Jahr lang im Eis einfrieren lassen! Dabei schiebt das sich bewegende Meereis das Schiff dann am Nordpol vorbei, bis das Eis irgendwann im Sommer wieder taut.

Während ihrer Reise wollen die Forscher viele Versuche unternehmen. Auf dem Eis bauen sie zum Beispiel Messstationen auf, um mehr über die Arktis zu erfahren. So wollen sie den weltweiten Klimawandel erforschen. Die Forscher sind aufgeregt, denn so eine große Arktis-Reise gab es noch nie. „Wir haben noch gefühlt 2000 Dinge zu tun, bevor es endlich losgeht“, erklärte der Expeditionsleiter. dpa

© Gmünder Tagespost 11.01.2019 16:10
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