Wissenswertes

Island-Rundflug
In Islands Hauptstadt Reykjavík können Urlauber im kommenden Jahr in einem Simulator einen virtuellen Rundflug über die Vulkaninsel unternehmen. Im Sommer 2019 ist die Eröffnung der neuen Virtual-Reality-Attraktion „Flyover Iceland“ geplant. Die Gäste hängen dabei in freischwebenden Gondeln und erleben die Landschaften Islands auf einem simulierten Rundflug aus der Vogelperspektive, wie Promote Iceland mitteilt. Der Flug inklusive Wind und Nebeleffekten dauert 40 bis 50 Minuten. dpa

Neues Wodka-Museum
In Warschau soll das schon länger geplante Wodka-Museum nun endgültig im kommenden Juni eröffnen. Das gab das polnische Fremdenverkehrsamt bekannt. Ursprünglich war die Eröffnung für 2017 geplant, später für das Frühjahr 2018. Das Muzeum Polskiej Wódki wird in der ehemaligen Brennerei Koneser im Viertel Praga untergebracht sein. Die Ursprünge des Wodkas - die in Polen statt in Russland liegen - werden in fünf Ausstellungsräumen nähergebracht. Wodkaproben werden auch ausgeschenkt. dpa

Aida bekommt weiteres Schiff Aida Cruises hat bei der Meyer Werft in Papenburg ein weiteres neues Kreuzfahrtschiff bestellt. Die Auslieferung ist für 2023 geplant. Das noch namenlose Schiff wird eine Schwester zur „Aida Nova“, die in diesem Jahr ihren Dienst aufnimmt, und einem weiteren für 2021 geplanten Schiff. An Bord sollen sich rund 2700 Kabinen befinden. Der Neubau kann wie die Schwesterschiffe mit emissionsarmem Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden.
Zahlreiche Kreuzfahrtreedereien haben derzeit Neubauten bestellt. Auch Tui Cruises, nach Aida Cruises die zweitgrößte deutsche Reederei, hat ein neues Schiff bei der Meyer Werft Turku geordert, ebenfalls für 2023. Aida Cruises betreibt derzeit 12 Kreuzfahrtschiffe. Mit der „Aida Nova“ und den beiden weiteren Neubauten werden es 15 sein. Aida gehört zum weltgrößten Kreuzfahrtkonzern, der Carnival Corporation. dpa

Urlaub zum Fixpreis
All-inclusive mit Vollverpflegung kennen die meisten Urlauber aus Hotels. Doch auch Anbieter von Ferienhäusern und Ferienwohnungen bieten mittlerweile Komplettpreise ohne Mehrkosten. „Ein Ferienhausurlaub ist in der Regel immer noch ein Urlaub, in dem die Selbstverpflegung als Teil der Urlaubsaktivität gilt“, sagt Prof. Ines Carstensen vom Center for Innovation & Sustainability in Tourism in Berlin.
Das Etikett all-inclusive sei daher beim Ferienhaus missverständlich. Gemeint ist, dass keine zusätzlichen Verbrauchs- und Nebenkosten entstehen. So sind der Strom- und Wasserverbrauch genauso inklusive wie Bettwäsche, Handtücher und die Endreinigung der Wohnung oder des Hauses.
Der Trend zum Fixpreis bei Ferienhäusern geht auf den Anbieter Novasol zurück. Es sei grundsätzlich eigentlich so, dass Stromkosten exklusive betrachtet werden, sagt Geschäftsleiter Kai-Uwe Finger. „Aus dem Wunsch der Reisenden nach Kostentransparenz entstand die Idee, Ferienhausurlaub im Komplettpreis anzubieten.“
Erweitert wird das Angebot in einigen Regionen durch kostenlosen Eintritt in Schwimmhallen sowie bei Aktivitäten vor Ort. Novasol ist längst nicht mehr allein: Auch Dancenter etwa vermarktet Ferienhäuser im Resort Danland mit dem Slogan „all-inclusive“. Und auch Veranstalter wie Tui oder große Portale wie Booking, Airbnb und Casamundo haben solche Ferienhäuser im Sortiment. dpa

© Gmünder Tagespost 23.03.2018 14:39
449 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?
Kommentar schreiben
Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.