Ladestand der Batterie unter Kontrolle

Technik Dank moderner Hilfsmittel wie Bluetooth im Smartphone hat man heutzutage selbst die Autobatterie immer fest im Blick. Ein drahtloser Batteriewächter, per App kontrolliert, schützt vor dem Entladen.
  • Ein permanent installiertes Gerät im Fahrzeug schafft die Möglichkeit, den Status der Batterie per Bluetooth stets zu überwachen, ohne die Motorhaube zu öffnen. Foto: djd/www.pro-user.com

Kind wecken, Frühstück machen, Kind zur Schule schicken, selbst fertigmachen und ab zur Arbeit. Der Morgen ist in den meisten Familien auf die Minute durchgeplant. Springt dann das Auto nicht an und ist im Büro vielleicht noch ein wichtiges Meeting angesetzt, liegen die Nerven garantiert blank.

Mit einer drahtlosen Batterieüberwachung kann man dieses Horrorszenario ausschließen, denn eine Autobatterie, die nicht funktioniert, kündigt dies durch Alterung oder einen technischen Defekt in der Regel an.

Gründe für eine leere Batterie

Es ist wichtig, dass die Batterie eine gewisse Mindestspannung aufweist, damit ein Starten möglich ist. Nebenverbraucher wie Kühlboxen oder ein angelassenes Licht können zu einer leeren, ja tiefenentladenen Batterie führen, was diese sogar zerstören kann. Heutige Fahrzeuge verfügen über eine Vielzahl an Steuergeräten, die auch dann aktiv sind, wenn der Wagen abgestellt wird. In dem Fall kann selbst eine intakte Batterie schon nach drei bis vier Wochen Stillstand entladen sein. Wer nur Kurzstrecke fährt, verringert zusätzlich die Lebensdauer der Batterie. Sie kann in dem Fall bereits nach drei bis vier Jahren ihr Lebensende erreicht haben.

Was leisten Batteriewächter?

Ein eingebauter Batteriewächter, wie beispielsweise der „IBT1“, wird permanent an die Autobatterie verbaut und teilt einer App per Bluetooth mit, in welchem Zustand sich die Batterie befindet. Ein weiterer Vorteil: Seine Schnittstelle zu passenden Ladegeräten, wie dem „IBC4000B“, hat den Vorteil, dass man im Falle der Fälle nicht die Pole der Batterie abklemmen muss, sondern nur das Ladegerät in Sekunden anschließen kann.

Weitere Pluspunkte: kein Werkzeug, keine schmutzigen Finger und keine Unterbrechung der Stromzufuhr im Auto mit unangenehmen Folgen wie Datenverlust oder ähnlichem.

Über das Handy wird man frühzeitig gewarnt, wenn die Batteriespannung einen kritischen Wert unterschreitet. Man wählt über die App den Batterietyp sowie den Lademodus aus und kann dann den Vorgang des Ladens beobachten. Es ist lediglich wichtig, dass man sich in einer Reichweite von 15 Metern vom Auto aufhält, damit die Information zwischen den Bluetoothgeräten ausgetauscht werden kann.

Im Notfall starten in Sekunden

Wer nicht zu Hause ist und auf Nummer sicher gehen will, sollte zur Sicherheit einen Starthilfeakku oder einen sogenannten Superkondensator, der den Reststrom der Batterie zum Starten nutzt, im Kofferraum liegen haben. Die Geräte haben so geringe Abmaße, dass sie sich sogar versteckt in der Radmulde verstauen lassen. So steht einem pünktlichen Start in den Tag nicht mehr im Wege.djd

© Gmünder Tagespost 16.02.2018 15:14
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