Perfekte Reifenflüsterer

Motorrad Mit einer angepassten Fahrweise und regelmäßigen Pflege können Biker die Lebensdauer der Reifen erhöhen.
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Der eine Biker braucht alle Nase lang neue Reifen, der andere erlebt mit einem Satz mehrere Sommer hintereinander puren Fahrspaß. Die eigene Fahrweise, eine regelmäßige Pflege und natürlich die Laufleistung haben entscheidenden Einfluss darauf, wie lange Motorradreifen genügend Grip aufweisen.

Die richtige Pflege

Die schonende Behandlung der Gummis fängt beim Einfahren an. Abrupte Beschleunigungs- und Bremsmanöver sowie wilde Schräglagen sollte man mit frischen Reifen vermeiden. Nach mindestens 100 Kilometern darf man die Reifen stärker fordern – vorausgesetzt, sie sind auf Betriebstemperatur. Dass der Biker die Maschine nach Ausfahrten wieder auf Hochglanz poliert und dabei auch Reifen und Felgen gründlich säubert, dürfte selbstverständlich sein. Dabei sollte auch der Reifenfülldruck und die Profiltiefe kontrolliert werden. Eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern schreibt der Gesetzgeber vor. Wer mit weniger Gummi erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen.

Reifen und das Alter

Oft stellen sich Biker die Frage nach dem Reifenalter. Abzulesen ist das Produktionsdatum an der vierstelligen DOT-Nummer, die sich auf der Seite der Reifen befindet. Die ersten beiden Ziffern geben die Kalenderwoche, die hinteren das Produktionsjahr an. Ein sachgemäß gelagerter, ungebrauchter Reifen kann bis zu fünf Jahre nach dem Produktionsdatum ohne Einschränkung wie ein Neureifen eingesetzt werden. Die Gewährleistungsfrist beginnt erst mit dem Kaufdatum des Reifens. djd

© Gmünder Tagespost 23.03.2018 15:21
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