Unten rum mag sie es luftig

Orchideen Hobbygärtner müssen darauf achten, dass die Orchidee im Topf genug Luft bekommt – und zwar rund um die Wurzeln.

Durch Zufall sind viele schöne Dinge entdeckt worden – auch eine prachtvoll blühende Orchidee zählt dazu. Es ist die Cattleya, benannt nach ihrem Entdecker, dem englischen Händler tropischer Pflanzen, Sir William Cattley. Die Orchidee blüht hierzulande meist im Winter. Ihre Arten können ganz unterschiedliche Räume erobern: „Manche Arten mögen es lieber kühler, andere dagegen sind an warme Temperaturen angepasst“, erläutert der Orchideengärtner Franz Zeuner aus Uffenheim bei Würzburg.

Für die Hybriden, die man im Handel erhält, wirken sich beheizte Räume durchaus positiv auf die Entwicklung aus. Ein optimaler Platz ist hell und hat Morgensonne. Ob das Licht ausreicht, können Hobbygärtner an der Blattfarbe erkennen. Hellgrüne Blätter sind ein Zeichen von Lichtmangel, während dunkelgrüne, leicht rote auf ein ausreichend hohes Lichtangebot hinweisen. „Gegossen werden Cattleyen erst, wenn die Erde vollkommen trocken ist“, rät Zeuner. Dabei darf nicht vergessen werden, den Orchideen ausreichend Nährstoffe zu geben. „Der Dünger sollte phosphor- und kaliumbetont sein.“ Ein langsames Wachstum sei besser für die Stabilität neuer Triebe. dpa

© Gmünder Tagespost 19.01.2018 17:19
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