Andreas Futter: Zuversicht

„Sollten wir nicht versuchen, zunächst einmal das Gute und Positive in den Menschen zu sehen, die uns begegnen? Und in den Dingen, die uns widerfahren?“

Das schreibt der Schwäbisch Gmünder Künstler Andreas Futter zu seiner Skulptur „Zuversicht“. Ein Kunstwerk aus dem öffentlichen Raum in Heubach. „Wenn unser Tun und unser Leben in Schieflage oder ins Wanken geraten, ist das natürlich nicht immer leicht. Wenn wir aber nur das Schlechte sehen, verfallen wir leicht in Resignation und Mutlosigkeit. Mit optimistischem Denken und Handeln können wir Hoffnung und Zuversicht schöpfen und auch Anderen geben. Oft vergegenwärtige ich mir das Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse: ‘Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...’, welches die verschiedenen Lebensstufen des Menschen thematisiert. Wir lernen und wachsen mit jeder Stufe. Stehen die Figuren der Skulptur als Sinnbild hierfür? Das Gedicht gibt Zuversicht für den ganzen Lebensweg und die Zuversicht, dass selbst der letzte Schritt aus diesem Erdenleben hinaus nur eine Stufe zu Weiterem und Höherem sein wird.“

© Gmünder Tagespost 23.12.2020 19:45
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