Leserbeiträge

Eine Fahrspur weniger am „Engpass“? ( P-GT vom 09.05.2018, Seite 9 )

Jeder, der auch nur einen Rest von Gedächtnis sein eigen nennt, wird sich erinnern, dass seinerzeit Fachleute von Busunternehmen und Speditionen die Planung dieser Einmündung mit den engen Kurvenradien bemängelt haben.

"Das entspricht alles den geltenden Vorschriften!" entgegneten damals die 'Experten' der Behörden bzw Verwaltungen. Und nun, nach einigen Jahren der Er'fahr'ung und angesichts der massiven Probleme für Lkwfahrer beim Abbiegen kommt man auch bei den 'Experten' darauf, dass da vielleicht was nicht stimmt. Und statt dass man rechts den Ampelmast weiter nach rechts versetzt und den Radius dadurch größer macht, dass ein gleitender Anstieg statt eines harten Bordsteins eingebaut wird, anstatt dass man die Haltelinie der Linksabbiegerspur 10 Meter nach hinten/Osten verlegt, um Platz für die Abbieger zu schaffen, wird 'ernsthaft' darüber 'nachgedacht', einen Fahrstreifen zu opfern, um den Abbiegeradius größer zu machen. Das lässt am doch an der Kompetenz der 'Experten' stark zweifeln, vor allem auch angesichts der unechten und verkehrsbehindernden 'Bypässe' an Baldung- und Pfitzerkreisel, der verschiedenen 'Beulen' nach den Zusammenführungen nach einigen Kreisverkehren, angesichts der krankhaften Streckenführung in der Vorderen Schmiedgasse, angesichts einiger Details der Planungen 'Um's Stöckle' ...

Es ist mir piepegal, ob die Verursacher in einer oder in unterschiedlichen Behörden/Verwaltungen sitzen, auf alle Fälle werden mit solchem ausgeführten 'Expertenwissen' die Verkehrsteilnehmer unnötig gequält und manche scheinbare Lösung eines Problems erscheint noch schlechter als das eigentliche Problem.

© In my humble opinion 09.05.2018 12:41
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