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Jedes Jahr eine Sozialhilfe-Großstadt

Maximal, so die beruhigende Botschaft der künftigen Groko, werden ab sofort nur 220 000 Migranten pro Jahr einreisen dürfen. Wie kommen die CDU/CSU und SPD auf diese Zahl? „Wir sind uns darüber einig, dass die Integrationsfähigkeit unserer Gesellschaft nicht überfordert werden darf“, erklären uns die Politiker. Nun ja, wir sind ein Volk von ca. 83 Millionen Menschen, da sollten 220 000 mehr pro Jahr nicht ins Gewicht fallen. Das schaffen wir doch. Oder?
Bedenkt man, dass Städte wie Erfurt, Chemnitz, Rostock ca. soviel Einwohner haben, dann kommt das hin. Ein besseres Beispiel wäre Freiburg mit knapp 230 000 Einwohnern. Wir bauen also jedes Jahr eine Stadt von der Größe Freiburgs, statten sie mit Wohnraum mit Ausstattung, Schulen, Krankenhäusern, Kindergärten, Polizeistationen, Freizeitanlagen, öffentlichen Verkehrsmitteln usw. aus und das Wichtigste, Sozialämter. Nicht zu vergessen das dafür nötige Personal. Das ist schaffbar!

Unsere künftige Regierung, die im September 2017 noch abgewählt wurde, wird sich das gut überlegt haben. Einem Kritiker dieser Politik oder Miesmacher, bis hin zu„ Fremdenfeind“, mögen an dieser Stelle nun Zweifel kommen. Eine Stadt von der Größe Freiburgs? Bewohnt von Sozialhilfeempfängern? Jedes Jahr? Geht das?

Natürlich geht das. Merkel,Schulz und Seehofer haben das ausgerechnet. Deshalb sollen ja nur 220 000 Migranten pro Jahr kommen. Sollte jemand Zweifel daran haben oder gar denken, dass bei uns in 10 Jahren die Hütte brennt, so wäre das reiner Populismus und nichts weiter als eine böswillige Unterstellung.

© Gmünder Tagespost 29.01.2018 09:53
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Kommentare

derleguan

eine schöne Milchmadchenrechnung präsentieren Sie uns da mit ihren neuen Städten. Es ist wesentlich komplizierter als sie das hier darstellen. Lassen Sie uns in diesem Zusammenhang doch über wichtige Dinge sprechen.

Zuallererst müssen die Leopard II Lieferungen in Krisengebiete und sonstwohin gestoppt werden. Dann darf keine Heckler&Koch Waffe Deutschland verlassen.


Aufgrund des billigen Handys, das sicherlich auch Sie günstig gekauft haben, werden ganze Völker unterdrückt, arbeiten in Minen für "seltene Erden", bekommen für ihre Arbeit zu wenig zum Leben und zu viel um zu sterben.
Und es sind nicht nur die billigen Handys! Es sind die Kleider billig oder teuer, die mit Kinderarbeit in Pakistan oder Umgebung hergestellt werden, Leder aus Indien, Obst und Gemüse aus Übersee ... überall wird in Dritt- oder Schwellenländern Arbeitskraft ausgebeutet damit wir in Saus und Braus leben. Solange keine annähernde Gerechtigkeit hergestellt wird, werden Flüchtlinge kommen.      

Setzen bitte auch sie sich für ein gerechteres Wirtschaftssystem ein!

Edgar Kuchelmeister

Ich vermisse Ihren Aufschrei darüber, dass unser NATO-Partner Türkei gerade völkerrechtswidrig in Syrien einmaschiert und uns neue Flüchtlinge bescheren wird!