Kopftuch provoziert

Zum Artikel „Katja trägt jetzt Kopftuch“ vom 3. September:
Die Konvertierung einer 19-Jährigen vom christlichen Glauben zum Islam löst Unverständnis aus. Der Islam polarisiert und vergiftet insbesondere mit seinen frühmittelalterlichen salafistischen Anhängern und Missionierern den sozialen Frieden in Europa. Ich pflichte einem Leserbriefschreiber bei, dass die meisten Islamisten vor allen Toleranz für ihre Religion und deren strenge und nicht mehr zeitgemäße Koranauslegung einfordern, aber zu Mord, Terror und Völkerausrottung im Namen des Islams schweigen. Wie kann daher eine junge Frau, die hier im westlichen Kulturkreis aufgewachsen ist, sich mit solch einer befremdlichen und gegenüber Andersgläubigen hasserfüllten Religion einlassen, die seit Jahren zunehmend für Unruhe in der Welt sorgt. Spätestens bei dem im Fernsehen des Elternhauses gezeigten Bericht über einen islamistisch orientierten Selbstmordattentäter hätte die junge Frau doch aufwachen müssen. Ich kenne den Koran im Einzelnen nicht, aber wenn man den Urtext liest und viele Passagen wörtlich nimmt (Konvertierte setzen sich doch wohl damit auseinander und stimmen dem zu, bevor sie konvertieren?), kann einem Angst werden. Wenn die 19-Jährige Lehrerin ist, wie will sie mit ihrer provozierenden Kleidung religionsneutral unterrichten?
Wolfgang Ritter, Dinkelsbühl
© Gmünder Tagespost 11.09.2015 19:35
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