Extrem dünne Personaldecke

Zu den aktuellen Vorgängen in der LEA in Ellwangen:

Wieder sorgt ein nicht unerheblicher Teil von Bewohnern der LEA in Ellwangen für bundesweite Negativ-Schlagzeilen: 200 Migranten solidarisieren sich mit einem Mitbewohner und behindern die Polizei mit körperlicher Gewalt bei der Abschiebung des ausreisepflichtigen Asylbewerbers. Respekt vor unserer Polizei oder unserem Rechtssystem? Fehlanzeige. Die Folgen für unsere Gesellschaft? Gravierend. Diese Personen werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft keinen Respekt vor unseren Ordnungshütern haben. Dass die Polizei vor Ort nicht Herr der Lage werden konnte, ist unter anderem der seit vielen Jahren andauernden, extrem dünnen Personaldecke bei der Polizei zu verdanken. Die Täter werden sich vermutlich niemals vor Gericht verantworten müssen, auch das wird sich nicht unbedingt positiv für deren Verständnis von Rechtstaatlichkeit auswirken. Man stelle sich eine ähnliche Situation in der Ellwanger Innenstadt vor: Könnte hier die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger von Ellwangen überhaupt noch gewährleistet werden, wenn sich die Polizei wieder einem derartig aggressiven Mob gegenübersieht? Auch diese Vorfälle sollten eine wesentliche Rolle bei der Frage einer Vertragsverlängerung für die LEA in Ellwangen spielen.

© Gmünder Tagespost 03.05.2018 18:17
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