Wo bleibt der Aufschrei?

Zum GT-Artikel „Wie man Menschen lesen lernen kann“ vom 10. März:

„Vorausgesetzt der Zeitungsbericht stimmt – so warte ich auf den Aufschrei aus Fachkreisen der Mediziner-, Biologen-, Ethnologen-, Psychologen-, Pädagogen- oder anderer -schaft, die diesem hanebüchenden Menschenbild voriger Jahrhunderte die ‘Stirn bieten’. Dafür seitenweis Kommentare zum, meines Erachtens harmlosen, Frauenschwimmtag! Sicher lassen sich, bei einfühlsamer Wahrnehmung, Korrespondenzen zwischen äußerem Erscheinungsbild und ‘innerer Befindlichkeit’ eines Menschen entdecken; aber ganz bestimmt nicht auf so eine banale ‘3-Minuten-Psychologie’-Weise. Wohl dem, dessen berufliche (oder auch private) Pläne mit den Proportionen seines Schädels übereinstimmen! Um so bedenklicher, als unter der anscheinend geneigten Zuhörerschaft offenbar viele in Personalbereichen arbeiten; sie sozusagen ‘mit einem Strich’ ganze Lebensentwürfe entweder unterstützen oder eben vernichten können.“

© Gmünder Tagespost 16.03.2018 21:04
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