Lesermeinung

Zum Leitartikel vom 19. April, „Ein Fest mit Schatten“ von Elisabeth Zoll:

Dieser Leitartikel ist leider wieder voller Unwahrheiten und Halbwahrheiten:

„Schon die Staatsgründung war begleitet von Krieg. Die damit verbundene Vertreibung von 700 000 Palästinensern schuf Feindschaft in der arabischen Welt.“

Wer über die Ereignisse jener Zeit genau unterrichtet ist, weiß, dass von diesen 700 000 Palästinensern ein großer, wenn nicht sogar der größere, Teil geflohen ist trotz der dringenden Bitte Israels, zu bleiben. Und dass die Feindschaft in der arabischen Welt nicht erst durch die Proklamation des Staates Israel geschaffen wurde, ist ganz offensichtlich, indem am 14. Mai 1948 fünf arabische Armeen an der Grenze Israels bereitstanden, um in der gleichen Nacht die Grenze zu überschreiten mit dem Ziel, diese „Geburt“ zunichtezumachen und Israel ins Meer zu treiben.

„Der versäumte Ausgleich mit den Palästinensern ist ein Geburtsfehler mit Folgen. Er destabilisiert den Nahen Osten bis heute. Auch Palästinenser tragen dafür Verantwortung“.

Soviel ich aus den Ereignissen der letzten Jahre weiß, sind die Palästinenser in erster Linie dafür verantwortlich.

Wann werden unsere Medien anfangen, sich über die Hintergründe dieser Feindschaft zu informieren und unparteiisch über den Nahostkonflikt zu berichten?

© Gmünder Tagespost 22.04.2018 19:49
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