Lesermeinung

Zum SchwäPo-Artikel über die frühere Unterkochener Sprungschanze:

Mit großem Interesse habe ich den Bericht von Jule Baier über die ehemalige Sprungschanze von Unterkochen gelesen. Es ist wirklich schade, dass diese Schanzen-Anlage heute nicht mehr genutzt wird, zumal sie deutlich größer ist als die nächst gelegene Sprungschanze in Königsbronn und mit einigen Renovierungen sicherlich zu einer 90- bis 100-Meter-Schanze ausgebaut werden könnte.

Ich selbst, der 1949 in Unterkochen geboren wurde, erinnere mich gerne an die tollen Springen auf unserer einmaligen Natur-Schanze in Unterkochen. Zusammen mit meinem Vater und meinem Bruder haben wir in den 50er und 60er Jahren regelmäßig die Skispringen besucht und als Kinder die Autogramme der damals sehr bekannten Skispringer gesammelt.

Ergänzend zu den Angaben von Andreas Stütz möchte ich daran erinnern, dass neben den im Artikel genannten Springern damals auch international bekannte Springer wie der Gewinner der 4-Schanzentournee von 1959/60, Max Bolkart, mehrfach in Unterkochen dabei war. Ebenso Willi Schuster aus dem Kleinwalsertal sowie weitere damals bekannte Skisprung-Größen aus Österreich und Deutschland. Auch erinnere ich mich noch gut an das Sportgeschäft Opferkuch in Unterkochen, deren Inhaber ebenfalls ein bekannter Springer und Fachmann für die Präparation von alpinen Skiern war. Auch Willibald Grupp aus Oberkochen war einer der Lokal-Matadore.

© Gmünder Tagespost 05.03.2018 18:20
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