Lesermeinung

Zum Thema Hallenbad:

„Bürgerinitiativen, Menschen, die Ideen einbringen und erarbeiten, mitgestalten wollen, sind ein Geschenk für Verwaltung und Gemeinderat und zeigt die hohe Identifizierung mit der eigenen Stadt. Engagement ist in Gmünd ja sehr willkommen, aber nur, wenn’s inhaltlich reinpasst. Querdenker werden als Gegner verstanden, ausgegrenzt und auch schon mal öffentlich als ‘Stänker’ bezeichnet. Auch der Zeiselbergbiergarten war ein Geschenk, ein echter Geheimtipp! Auf Bierbänken sitzend, unten Kies und Wiese, oben duftender, Schatten spendender Baumbestand, tolle Atmosphäre, da schmeckt der Most! Dieser urige Biergarten mit Flair, Charme und Campingcharakter weicht nun einem quadratisch durchdesignten Großklotz, Massenbewirtung eben. Das wird in Gmünd ‘Stadtentwicklung’ genannt und hat leider Tradition! Und das nächste XXL Investorgrößenwahnprojekt ist unterwegs, Wellness-Spaßbad Nepperberg. Welche künftige Generation damit dann leben muss, interessiert irgendwie heute nicht. Dabei braucht Gmünd einfach nur ein modernes, für alle bezahlbares, kommunales Hallenbad!“

© Gmünder Tagespost 08.06.2018 22:15
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