Lesermeinung

Zur Gewerbeansiedlung in Unterkochen:

Wohnen in Unterkochen, Bauvorhaben Palm, Lärm, Dampf, hässliche Fabrikgebäude und Gestank immer näher an die Wohngebiete. Lässt das wirklich die Unterkochener und deren Ortschaftsräte kalt? Sehen die Volksvertreter nur noch die Steuereinnahmen und nicht mehr das Wohl der Bürger? Lärm macht bekanntlich krank. Dampf verhindert die bislang noch schöne Sicht auf unseren Hausberg. Grünflächen werden durch Fabrikgebäude ausgelöscht und vernichten Flora und Fauna. Der Gestank des Papierabfalls nimmt uns weitere Lebensqualität in Unterkochen. Das geplante Projekt Palm hat Auswirkungen auf alle. Zum Beispiel soll sich die Anzahl der Transporte in den nächsten Jahren auf 346 Laster pro Tag erhöhen. Fahren diese dann alle den Autobahnzubringer nach Ebnat? Herzlichen Glückwunsch Unterkochen! Auch Ebnat „profitiert“ dann teilweise davon. Der Wind wird den Gestank Richtung Ortsmitte transportieren und auch bislang nicht betroffene Bürgerinnen und Bürger belästigen. Verwunderlich, dass die Baupläne bereits heftig diskutiert werden und manche Ortschaftsräte behaupten diese nicht im Ansatz zu kennen. Wenn ich die Gutachten im Internet lese frage ich mich tatsächlich ob diese jemals von den gewählten Volksvertretern in Unterkochen gelesen und auch verstanden wurden. Hier geht es um die Zukunft unserer Kinder, um die Zukunft eines lebenswerten Unterkochens. Unterkochener Bürger, zeigt Flagge. Jeder Unterkochener der jetzt nicht aktiv wird, braucht sich im Nachhinein, wenn es stink, dampft, lärmt und weitere Unannehmlichkeiten vorhanden sind, auch nicht mehr beschweren. Dann ist es zu spät!

© Gmünder Tagespost 14.05.2018 19:32
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