Lesermeinung

Zur Lesermeinung „Der Konflikt ist unüberbrückbar“ vom 7. Mai:

In seinem Resümee „Der unüberbrückbare Konflikt zwischen Palästinensern und Israel ist vorprogrammiert“ hat Herr Kliefoth recht. Auch ist sein biblischer Befund zu Judäa und Samaria richtig.

In der Folge argumentiert er allerdings mit den üblichen Halbwahrheiten, mit denen Israel an den Pranger gestellt wird:

Richtig ist, dass die Araber die Errichtung eines palästinensischen Staates auf dem Gebiet der Westbank/Westjordanland sowie die Internationalisierung Jerusalems abgelehnt haben. Stattdessen veranlassten die Araber ihre Brüder, diese Gebiete zu verlassen, bzw. vertrieben diese, mit dem Versprechen, nach wenigen Tagen in ihre Häuser zurückkehren zu können. Der dadurch besser zu führende Angriffskrieg der Araber 1948 gegen Israel wurde allerdings mit Pauken und Trompeten verloren. Dass Israel seine Angreifer nicht zurückkehren hat lassen, ist wohl verständlich. Bis heute haben die arabischen Nachbarn es nicht angepackt, ihre Brüder zu integrieren; stattdessen lässt man sie in Flüchtlingslagern, um Israel an den Pranger zu stellen. Man stelle sich vor, wir Westdeutschen würden unsere Heimatvertriebenen immer noch in Flüchtlingslagern hausen lassen. (...) Übrigens hat fast jeder israelische Regierungschef den Palästinensern Land für Frieden angeboten, aber aus Angst vor ihren muslimischen Brüdern haben sie immer abgelehnt. Einen jüdischen Staat als Laus im muslimischen Pelz lässt der Koran nämlich nicht zu. In der PLO-Charta ist immer noch das Ziel verankert, die Juden ins Meer zu werfen, und der Mahdi (Messias) der Ahmadiyya-Muslime kann erst wiederkommen, wenn das „Heilige Land“ judenfrei ist.

Frieden in Israel wird erst sein, wenn der Messias der Juden, unser Erlöser Jesus Christus, sein Friedensreich aufgerichtet hat.

© Gmünder Tagespost 12.05.2018 16:44
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