Lesermeinung

Zur Schättere-Trasse:

Zugegeben wir fahren aufs Härtsfeld rauf immer über die Bahntrasse und stören hierbei niemanden. Runter fahren wir aber so gut wie nie, weil dies nicht nur die Spaziergänger nervt, sondern vor allem am Wochenende auch auf dem Fahrrad keinen Spaß macht. Wundern kann man sich über die von der Lokalpolitik und Stadtverwaltung vorgeschlagenen Varianten für Radfahrer aufs Härtsfeld rauf. Trotz möglichem Landeszuschuss sind diese eigentlich alle für Familienradler untauglich. Eigentlich müssten diejenigen, die Weiße Steige, Maschinenweg oder gar die Kreisstraße vorschlagen, dies jede Woche einmal mit Kindern natürlich ohne Stromunterstützung selbst erradeln. Interessant ist auch das Naturschutzargument für das Nichtöffnen des Schätteretunnels. Hat Aalen andere Naturschutzgesetze als Hessen? Dort ist der Milseburgtunnel für Radler von Mitte April bis Ende Oktober offen. Die restliche Zeit ist er als Winterquartier für die Fledermäuse geschlossen. Gab es nicht Mitte der 90er-Jahre ein Gutachten, das besagte, dass durch Einziehen einer zweiten kleineren Wellblechröhre in den gesamten Tunnel Radler das ganze Jahr fahren können ohne die Fledermäuse zu stören? Warum also nicht die Schätteretrasse komplett rauf aufs Härtsfeld und runter das letzte Stück auf einem verbesserten Weg vom alten Bahnhalt oberhalb des Tunnels runter zur Glashütte?

© Gmünder Tagespost 25.03.2018 20:23
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