Der moderne Öltank ohne Geruch

Eigenheim Ölheizungen bieten Hausbesitzern einen entscheidenden Vorteil: Der Energievorrat lagert im eigenen Haus. Es sind auch keine Grundgebühren zu entrichten.
  • Foto: djd/IWO - Institut für Wärme und Oeltechnik

Während ältere Ölheizungs- und Tankanlagen meist im Keller stehen, sind moderne Tanks und Öl-Brennwertheizungen immer häufiger auch in Hauswirtschaftsräumen zu finden. Und das mit gutem Grund: Sie sind geruchsdicht und sauber. Während man früher Ölheizungen schon beim Betreten des Kellers am Geruch erkannte, ist davon heute nichts mehr zu bemerken.

Hausbesitzer, die in moderne Heizungsanlagen und Tanks investiert haben, lagern ihren Energieträger in modernen Behältern, die keinen Heizölgeruch im Haus verursachen. Ein weiterer Vorteil der neuen Tanks ist, dass sie oft im gleichen Raum wie die Heizung untergebracht werden können. Einzige Voraussetzung dafür: Sie fassen maximal 5.000 Liter Heizöl – mit einer modernen Öl-Brennwertheizung reicht das oft für mehrere Jahre. Daher sind viele Tanks deutlich kleiner und somit sehr platzsparend.

Doppelte Sicherheit

Für Öltanks gilt das Prinzip der doppelten Sicherheit: Wurden die Behälter früher in gemauerte Auffangbecken gestellt, ist bei modernen Tanks dieses Prinzip mit eingebaut. Neue Batterietanks aus Polyethylen verfügen über eine integrierte Rückhalteeinrichtung aus Kunststoff oder Stahlblech. Einwandige, werksgefertigte Tanks aus glasfaserverstärktem Kunststoff dürfen ohne Auffangraum aufgestellt werden – das spart Platz.

Weil Hausbesitzer ihren Energievorrat im eigenen Heizöltank lagern, können sie nicht nur den Lieferanten, den Lieferzeitpunkt und die Menge selbst bestimmen. Sie sind zudem unabhängig von Versorgungsnetzen und Grundgebühren, wie sie etwa für Strom und Gas anfallen. Während diese durchgehend gezahlt werden müssen, fallen beim Heizöl keine Grundgebühren an. Diese Vorteile kommen besonders in energiesparenden Gebäuden zum Tragen: Sind die Wände gut gedämmt und sorgt vielleicht sogar noch eine Solarthermieanlage auf dem Dach für warmes Wasser, springt die Ölheizung nur noch selten ein.

Regionale Aktionen für Ölheizer

Damit der Tank auch langfristig Heizöl sicher lagern kann, sollte er von Zeit zu Zeit etwas genauer angesehen werden. Das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) etwa hat dafür die Aktion „TANKfit“ ins Leben gerufen. Dazu arbeiten Tankschützer und Mineralölhändler vor Ort zusammen und bieten ihren Kunden spezielle Angebote zur Instandsetzung und -haltung von Tankanlagen an. Hausbesitzer finden die passende Aktion über die Online-Anbietersuche auf www.zukunftsheizen.de/tankfit.

Mit der Eingabe der Postleitzahl werden nach nur einem Klick die Aktionen im eigenen Wohnort aufgelistet. Derzeit können Kunden bereits in rund 70 Prozent aller deutschen Postleitzahlgebiete mindestens eine entsprechende Aktion finden.

Verschiedene Materialien

Heizöltanks für moderne Öl-Brennwertheizungen werden aus verschiedenen Materialien hergestellt: Batterietanks – kleinere miteinander verbundene werksgefertigte Tanks – beispielsweise werden heute aus Polyethylen (PE) oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) gefertigt.

Wenn viel Lagervolumen benötigt wird, ist ein sogenannter standortgefertigter Tank eine Lösung. Dies sind Tanks aus GFK oder Stahl, die entweder doppelwandig oder einwandig mit einer Leckschutzauskleidung erst im Haus aufgebaut werden. Mehr Informationen zu Tankanlagen und modernen Öl-Brennwertheizungen gibt es unter www.zukunftsheizen.de. djd

© Gmünder Tagespost 08.06.2018 18:07
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