Ein Maßanzug für das Haus

Bauen Die Dämmung sollte passend zum Eigenheim und zu den individuellen Wünschen ausgewählt werden – wir geben Tipps.
  • Foto: djd/Sto SE & Co.KGaA/Christoph Gebler

Erst planen, dann dämmen: Bevor die energetische Sanierung in Angriff genommen werden kann, hat der Hausbesitzer einige Aspekte zu beachten. Geht es um Brandschutz? Um maximale Wirtschaftlichkeit? Stehen ökologische Punkte im Vordergrund? Nur wer diese und weitere Fragen beantwortet, kann eine passende Lösung finden.

Fassade nach Wunsch

Der erste Weg sollte daher stets zu einem Energieberater und einem erfahrenen Fachhandwerker führen. Die Ist-Analyse ergibt, wie hoch der Sanierungsbedarf des Eigenheims ist. In der persönlichen Beratung entsteht dann ein Konzept, das die individuellen Anforderungen bestmöglich erfüllt. Fünf Tipps für die Planung gibt die Ratgeberzentrale unter: www.rgz24.de/Fassadendaemmung.

Ökologie im Fokus

Wer noch stärker auf ökologische Aspekte Wert legt, kann ebenfalls aus verschiedenen zugelassenen und bewährten Wärmedämmverbundsystemen mit nachwachsenden Rohstoffen wählen. Dämmplatten aus Holzweichfasern weisen sehr gute Wärmedämm- sowie Schallschutzeigenschaften auf. Die ökologischen Vorteile sind hierbei mit dem sogenannten Blauen Engel zertifiziert.

Eine schlanke, energieeffiziente Fassadendämmung kann außerdem auch platzsparend sein. Das bedeutet einen Wohnraumgewinn im Neubau oder eine passende Lösung bei beengten Platzverhältnissen im Altbau. Für einen schlanken Aufbau sorgen zum Beispiel sogenannte Resol-Dämmplatten aus Phenolharz-Hartschaum und Oberputze bestehend aus Kunst- oder Siliconharz. djd

© Gmünder Tagespost 23.03.2018 15:19
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