Lesermeinung

40 Jahre Suche sind genug!

Zu der Suche nach neuen Möglichkeiten für den Albaufstieg:

Oberbürgermeister Brütting vermittelte nach seinem Amtsantritt in Unterkochen die Hoffnung auf eine grundsätzliche Neubetrachtung der Möglichkeiten für den Albaufstieg zur A 7. Der neue Ansatz bei einer Beteiligung der Bürger stimmte mich zuversichtlich !

Nach einem straffen Zeitplan soll schon Ende 2022 zumindest eine umsetzbare Planung vorliegen. Das Regierungspräsidium Stuttgart ließ außerdem verlauten, dass es keine Gründe gäbe, einen

Vorschlag aus Aalen abzulehnen.

Bund, Land, Region und Stadt müssten höchstes Interesse an einer Lösung haben. In erster Linie nutzen die Härtsfelder die L1084 für die Fahrten zum Arbeitsplatz, die Neuansiedelung von Firmen, schwerpunktmäßig in Oberkochen , hat zu viel Lkw -Verkehr geführt. „Die Unterkochener Probleme“sind also vor allem den „lieben“ Nachbarn und überregionalen Verkehrsführungen anzulasten.

Oberbürgermeister Brütting forderte die Bürger auf, im ersten Quartal '22 bei der Stadt Vorschläge für mögliche Lösungen einzureichen. Neue Ansätze, bearbeitet von der Bürgerinitiative, zeigen Varianten auf, die keine Menschen mehr gesundheitlich schädigen und sogar einen Gewinn für die Natur darstellen,

Der Gemeinderat sollte indessen die Arbeiten zur Vergabe der Auswertung der Vorschläge an ein Planungsbüro veranlassen. Dies ist nicht geschehen !

So ruhen wohl die Vorschläge der Bürger immer noch auf einem Schreibtisch im Aalener Rathaus.

Mit Bedauern muss ich wohl feststellen, dass der gemeinsam festgelegte Zeitplan wohl nicht eingehalten werden kann. Deshalb bitte ich Verwaltung und Gemeinderat, ihr Arbeitstempo den

eigenen Vorgaben anzupassen.

Wenn der nach Fertigstellung des vierspurigen Ausbaus der Strecke zwischen Essingen und Aalen zu erwartende Verkehr zusätzlich auf Unterkochen zurollt, ist das Chaos vorprogrammiert,

Ich bin ungeduldig! Vierzig vergebene Jahre der Suche nach Lösungen sind genug!

Dr. Wolfgang Fähnle

Aalen-Unterkochen

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