Lesermeinung

Hygrometer ist essenziell

zum Thema „Schimmelvermeidung bei reduzierter Heizung“, SchwäPo vom 12. November:

Um es vorweg zu nehmen: den besten Bericht, wenn es um Schimmelvermeidung und heruntergedrehter Heizung geht, stand am Samstag in dieser Zeitung. Baubiologin Andrea Lohmann hatte sich den Fragen von

Frau Oltersdorf gestellt und sehr gute Tipps über die Zusammenhänge mit Heizen und Schimmel gegeben. Auch wurde klar, wie wichtig es ist, in der Wohnung/Haus Thermo-Hygrometer zu haben. Nur so kann man über sein Raumklima Bescheid wissen.

Und in diesem Punkt möchte ich eine Ergänzung hinzufügen. Es ist wichtig,dass man beim Hygrometer auf Qualität achtet und vor dem Kauf auf die Toleranzangaben in der Beschreibung achtet. In niedrigen Preisklassen sind die Abweichungen oftmals locker 5 % über oder unter dem tatsächlichen Wert und das Schimmelpilzwachstum ist schneller da als man denkt oder, im Gegenzug, zu viel gelüftet wird. Wer es ganz genau nimmt vergleicht es mit einem geeichten Gerät.

Auf ein Problem habe ich bis heute keine Antwort bekommen: Wie kann man einen ungeheizten bzw. nicht heizbaren Kellerraum bei 16° Grad Aussentemperatur mit 90 Prozent Luftfeuchtigkeit (Regentage) in den Bereich von noch gesunden 60 Prozent bringen? Auch mit vier Mal lüften am Tag,sofern man nicht berufstätig ist, haut das nicht hin. Mit dem Fenster aufmachen und Querlüften holt man sich doch die feuchte Luft in den Raum/Haus.

Auf ein „Rezept“ von Experten wartet daher:

Martin Scheuring

Aalen

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