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Intensiver nach einem anderen Standort suchen

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Ein Feuersalamander huscht durchs Gras. Foto: pixabay

Zum Artikel „21 Hektar neues Bauland anvisiert“, erschienen in der Gmünder Tagespost am Freitag, 27. Mai:

Beim Spaziergang in einem der immer weniger werdender Naherholungsgebiete Straßdorfs entdeckte ich einen seltenen Anblick. Ein Feuersalamander. Ein tolles Naturschauspiel das aber leider immer mehr vom Aussterben bedroht ist. Wie auch in diesem Fall gehört Lurchis Heimat bald der Vergangenheit an, denn genau hier soll ein riesiges Fabrikgebäude auf über 10 000 m² für den Umzug einer bestehenden Großbäckerei im Gmünder Raum entstehen. Schon in den vergangenen Jahren wurden hier an regnerischen Tagen Feuersalamander gesichtet. Sie haben dort die optimalen Lebensbedingungen mit wertvollen Sumpfwiesen, die das Wasser speichern. Unmittelbar angrenzend befindet sich ein Landschaftsschutzgebiet durchzogen von Bächen, Biotopen und naturbelassenem Totholz. Das der Artenschutz ein hoher Stellenwert im Naturschutz einnimmt bis dato bei der Stadtspitze leider noch nicht angekommen. Warum wird nicht intensiver nach einem günstigeren Standort gesucht? Es gibt zahlreiche Gewerbebrachen, die zwar stillgelegt aber bereits vorhanden sind, so würden Backfabrik, Mensch und Natur gleichermaßen davon profitieren.

Anke Rommel,

Straßdorf

Ein Feuersalamander huscht durchs Gras. Foto: pixabay

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