Leserbrief

Jetzt Nägel mit Köpfen machen

Zum Kommentar „Lasst es halt, wie es ist“ von André Bochow vom 18. Januar

(...) Als Bundesbürger, Wähler, Steuerzahler bin ich da doch ganz anderer Meinung! Die Wahlrechtsreform ist sicher keine einfache Angelegenheit. Ihre Überschrift, Meinung, dazu aber nicht hilfreich! Was soll die Aussage „Wie immer man die Argumente der CDU beurteilt, das Wahlrecht gegen den Willen der größten Volkspartei zu reformieren, ist falsch und birgt die Gefahr, dass die Reform nicht von Dauer ist. Dann lieber keine Reform. Das wäre sicher das kleinere Übel, und die deutsche Demokratie wird es ganz bestimmt überleben.“ Aber hallo! Das war wohl auch der Slogan der 16-jährigen Kanzlerschaft von Frau Merkel und ihrer größten Volkspartei - mit ihrer im Grundgesetz garantierten „Kanzlerrichtlinienkompetenz“!

Ihr Vermächtnis ist daher jetzt das Chaos in sämtlichen Themenbereichen! Sozialpolitik, Renten, Außen- und Innenpolitik, Verteidigung, Wohnungsnot,

Umwelt, Arme wurden ärmer - Reiche reicher, eine gescheiterte Integration von Flüchtlingen, Immigranten und so weiter. Soll es mit der CDU/CSU - als größte

Oppositionspartei - so weiter gehen? Ihr flapsiger Kommentar dazu: „Die Demokratie wird es überleben“.

Kaum ein anderes Land leistet sich so ein großes Parlament wie Deutschland! Die Ausgaben dafür (...) sind dringender notwendig in unseren vernachlässigten Sozialsystemen! Also Ärmel hoch! Parlamentarier, Volksvertreter aller Fraktionen macht jetzt Nägel mit Köpfen! Auch, wie Kommentator André Bochow, schreibt fürs „Überleben unserer Demokratie“.

Peter Schlaak

Essingen

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