Lesermeinung

Ostalb-Klinikum ist Alternative

Zum Thema „Bläse für zentralen Regionalversorger“, Schwäpo vom 2. November:

Mit Interesse las ich den ersten Artikel und die Vorstellung des Landrats mit dem neuen Aspekt der „zentralen Regionalversorgung“ und die notwendigen Betriebsstätten in der Fläche als „Gesundheitscampus“ in Ellwangen und Mutlangen usw. Ich teile seine Aussagen zur demografischen Entwicklung, den gesetzlichen Vorgaben, zu medizinischen Zusammenhängen und anderen, aber auch die ganz wichtige Bemerkung, „teure Doppelvorhaltungen unbedingt zu vermeiden.“ Gut ist, dass er um den zentralen Punkt eines evtl. Standorts des Regionalversorgers einen Radius von 5 km zieht, in dessen Bereich auch das Ostalb-Klinikum liegt. Gut finde ich auch, dass OB Brütting seine Perspektive für das Klinikum aufzeigte und mit den genannten Neubauten, Notaufnahme, OP-Zentral, IST und Pathologie können diese Bereiche auf den neuesten Stand der Medizintechnik gebracht werden. Auch die Standort-Vorteile bezüglich Anbindung an das Nahwärmenetz der Stadt und die Infrastruktur und die Kosten sprechen doch für diese Lösung. Und noch ein Punkt! Die Anbindung an die Westumgehung mit einer ca 1,3 km langen Schneise durch den Wald verbraucht wesentlich weniger Natur als die Ansiedlung auf der „grünen Wiese“ mit ca 15 Hektar. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten, denen wir wohl entgegengehen, mit Herausforderungen wie Landschafts- und Klimaschutz, wäre es meines Erachtens verantwortungslos, das Klinikum außer Acht zu lassen, sofern es nach den neuesten Kriterien „ertüchtigt“ werden kann. Deshalb kann ein riesiger Neubau mit Kosten von mehreren Hunderten von Millionen den Bürgern nicht vermittelt werden, Kosten, die im Kreis umgelegt werden. Ich appelliere an die Verantwortlichen!

Hermann Schwab

Ellwangen

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