Lesermeinung

Welcome to „Aileen“!

Satirische Gedanken zum Begriff „The Länd“:

Nachdem der Slogan „Wir können alles außer Hochdeutsch“ endlich ausgedient hatte, haben „Werbefuzzis“ im Auftrag der Landesregierung „The Länd“ erfunden, was wohl eine Mischung

aus dem alten „Ländle“ und dem schicken Filmtitel „La La Land“ sein soll. Die anglophilen Initiatoren dieser skurrilen Wortkreation glaubten nämlich, dass dadurch der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg in der internationalen Wahrnehmung stärker zur Geltung komme und das frühere Ländle einen globalen Touch erhalte.

Könnte die Region Ostalbkreis nicht auch auf diesen Zug aufspringen und dabei ihre Außenfassade aufpolieren? Die Region hieße dann „The Eastälb“. Teile der Region könnte man in „The Heartsfield“ oder „The Welländ“ umbenennen. Die Metropolen der Eastälb hätten dann die Anglizismen „Aileen“ und „SchweppsGmound“ auf ihrem Ortsschild. Für die Flüsse wäre an „The Bill Ramsey River“ und an „The Joe Cocker River“ zu denken.

Mit dem Hinweis auf touristische Sightseeing-Attrakltionen wie „Visitor`s Mine Shaft“ (Besucherstollen) und das „Wellness Thermal Bath“ könnte sich „Aileen“ genauso werbewirksam

präsentieren wie mit dem „Reichs-City Festival“.

Würde man durch diese modischen Updates das Standing von „The Eastälb“ nicht erheblich steigern? Also: Welcome to „Aileen“!

Dr. Kurt Scheidle

Unterkochen und

Wolfgang Schnee,

Fachsenfeld

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