Guten Morgen: Erik Roth darüber, wie er stets einen kühlen Kopf behält

Vier verpasste Anrufe

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Erik Roth

Unterwegs in der Innenstadt. Natürlich immer bestens ausgerüstet: Block. Stifte. Schlüssel. Geldbeutel. Handy. Zweites Handy. Zweites Handy?! Halt Stopp. Wo ist es?! Verdammt. Erst einmal alle Taschen checken. Aber: Fehlanzeige. Das darf nicht wahr sein. Wo war ich überall? Ich muss meinen Weg ablaufen. Das Ergebnis: nichts. Okay, kein Grund zur Panik.

Irgendein hilfsbereiter Mitmensch hat es sicherlich gefunden. Also frage ich bei diversen Stellen. „Ein Handy? Nicht heute“, sagt mir der freundliche Mann vom Fundbüro. Ich hab's bestimmt im Auto gelassen. Geht doch gar nicht anders. Aber: Durchs Fenster sehe ich rein gar nichts. Die Hoffnungen schwinden, das Schicksal scheint besiegelt. Dann eben die Arbeit erledigen und die schwere Beichte hinter mich bringen ... Wieder zurück im Auto. Moment? Was ist das im Brillenfach? Und warum hat mich dieser „Ich“ vier Mal angerufen?

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