Lange Liste unerledigter Projekte in Dewangen

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Die Projektliste 2022 für den Haushaltsplan ist überbordend. Was als dringend auf der Agenda steht.

Aalen-Dewangen. Angemahnt und neu angemeldet an die Adresse des Baudezernats wurde im Ortschaftsrat der Bebauungsplan „Birkäcker“ mit entsprechendem Grunderwerb. Ferner der Kauf von innerörtlichen Flächen und Gebäuden zur weiteren Gestaltung der Dorfmitte mit einer Finanzsumme von 300 000 Euro.

Im Tiefbau ist die Breitbandversorgung Rodamsdörfle, Faulherrnhof und Höfe Welland mit 650 000 Euro veranschlagt sowie der Gehweg „Treppacher Straße“ inklusive Bushaltestelle (250 000 Euro). Ein Dauerbrenner ist auch die Beleuchtung der Ortsmitte in Bernhardsdorf. Das Konzept wurde 2017 erstellt. Ein großer Wunsch mit der Bitte um zeitnahe Verwirklichung ist der Verbindungsbau am Kinderbildungszentrum.

Geäußert wurde auch der Wunsch nach mehr Urnengräbern und eventuell einem Kolumbarium sowie der Wegesanierung auf dem Friedhof in Dewangen. Für dieses Jahr sind 15 000 Euro eingestellt, fürs Folgejahr und für 2023 jeweils 20 000 Euro.

Ins Gespräch gebracht wurde die Erweiterung des Ganztagesbetriebs an der Schwarzfeldschule. Noch nichts getan hat sich auch in Sachen „Neue Bestuhlung“ in der Wellandhalle.

Innenentwicklung: Der Ortschaftsrat hat den Sachstandsbericht zum Innenentwicklungs-Management und die Anpassung der Förderrichtlinie zur Kenntnis genommen. Bis Mai sind bei der Stadt 151 Anträge eingegangen, davon fünf aus dem Stadtbezirk Dewangen.

Begehung: In dem Teilort wird den Bürgern am 17. September von 17 Uhr bis 20 Uhr bei einem Vor-Ort-Spaziergang mit Workshops die Möglichkeit einer direkten Beteiligung angeboten.

Förderung: Andreas Steidel vom Stadtplanungsamt im Rathaus stellte den Sachstandsbericht des Fassaden-Sanierungsprogramms vor. Bauherren könnten sich weiter wegen möglicher Zuschüsse bei der Stadt melden und eine Förderung beantragen. Künftig soll eine Frist von einem Jahr zur Umsetzung der Maßnahme gelten. Der Fördersatz beträgt 25 Prozent, ist jedoch auf höchstens 5000 Euro je Gebäude beschränkt.ls

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