Zur Person

Elisabeth Manz

Aalen. Wenn man sie danach fragt, wie sie es denn geschafft habe, bei so guter Gesundheit und mit einem Lächeln auf den Wangen ihren 90. Geburtstag feiern zu können, überlegt Elisabeth Manz nicht lange:

Wenn man sie danach fragt, wie sie es denn geschafft habe, bei so guter Gesundheit und mit einem Lächeln auf den Wangen ihren 90. Geburtstag feiern zu können, überlegt Elisabeth Manz nicht lange: Die drei "Gs" hätten ihr immer geholfen, sagt sie, Gene, Glaube und Glück. Und würde man die Kunst mit einem weichen "G" schreiben, dann gehörte sicherlich auch sie unmittelbar zum Geheimnis der Jubilarin. Elisabeth Manz ist ein Gewächs aus einer ganz anderen Ecke Deutschlands. Sie wurde 1920 in Duisburg geboren, studierte nach dem Abitur Grafik dort und Bildende Künste in Frankfurt am Main. Sie arbeitete lange Jahre in einer Werbeagentur und einige Labels, wie das bekannte "Rotbäckchen" oder jenes von "Diebels-Alt" stammen aus ihren Händen. "Eigentlich wollte ich immer Tänzerin werden", bekennt Elisabeth Manz heute. Die Liebe zu den Künsten indes ist ihr auch in dieser Richtung geblieben. Malerei, Musik und Tanz. Die Drei hat sie auch mit nach Aalen gebracht, wo sie glücklich verheiratet war. Von der Geburtsstunde des Kunstvereins an, stellte Elisabeth Manz dort aus. Die Vielfalt und die Versuchsfreudigkeit der Künstlerin ließen und lassen auch heute noch immer wieder staunen. Die Kunst habe ihr immer wieder geholfen, auch über schwere Lebensphasen hinweg, beim frühen Verlust ihres Mannes und auch ihres Sohnes, den sie 2009 beerdigen musste. Elisabeth Manz ist noch künstlerisch tätig. Ihr Haus strahlt von ihren Werken, von der Radierung angefangen über Aquarelle und Zeichnungen bis hin zur Acrylmalerei. Ihren 90. Geburtstag feiert sie heute, am 1. Juni im Kreise ihrer Familie.

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