Guten Morgen:

Erkenntnisse im großen Stau

Gedanken von Jürgen Steck, der am Ostermontag auf der A7 stand

Wie kannst Du nur? Über Ostern wegfahren! In den Süden!! Und am Ostermontag zurück auf der A7!!! Ja, sie hatten alle recht, die mir sagten, dass ich in einem Stau biblischen Ausmaßes geraten werde. Schön beobachten konnte ich dabei übrigens, wie man durch geringes Zutun die Situation noch zusätzlich verschärfen kann. Denn Gründe für die Entstehung von Staus sind ja, zum vielen Verkehr, Folgende: zu dichtes Auffahren – man muss oft scharf bremsen, was nach übereinstimmender Meinung von Verkehrswissenschaftlern Staus hervorruft. Wie auch das am Montag fein zu beobachtende sinnfreie Lückenhüpfen, laut Automobilclub Europa im stockenden Verkehr eine weitere Hauptursache für Staus. Weitere Gründe sind, wenn der Reißverschluss klemmt – und, klar, Gaffen beim Unfall. All das wunderbar zu beobachten am Montag. Das Schöne am Stau jedoch: Er ist irgendwie demokratisch. Mein Skoda fährt genauso schnell wie ein Ferrari, jetzt echt. Zentrale Erkenntnis aber am Ende: Vorne ist besser als hinten im Stau. Und irgendwann ist jeder vorn. Ich sag mal: Die Chancen stehen fifty-fifty, dass man dieses Minimalziel vor den Lückenhopsern erreicht. 

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