Frage der Woche

ESC 2022: Ein bisschen Frieden für den Satellite bei Waterloo?

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Heute läuft der Eurovision Song Contest 2022. Sind Sie heute Abend vor dem Fernseher? Und welches Stück aus der Grand Prix-Musikgeschichte hat Ihnen besonders gefallen? Das haben wir Passanten in der Innenstadt gefragt.

Herbert Frantz (81) Rentner aus Westhausen: 

Herbert Frantz


„Das meiden wir schon seit Jahren. Früher - da war das noch was. Aber inzwischen sind die Alten doch beim TV-Programm aussortiert. Ich schau' fast nur noch Sport und meine Frau Nachrichtensendungen. Früher hat man sich richtig gefreut beim Grand Prix. Und die Siege von Nicole damals mit „Ein bisschen Frieden“ oder von Lena, das hat einem schon imponiert.“

Arno Staudenecker (65) Rentner aus Oberkochen: 

Arno Staudenecker

„Seit die Finnen, die mit den Masken, damals gewonnen haben, gucken wir das nicht mehr an. Das ist für mich keine Unterhaltung mehr. Das ganze TV-Programm hat insgesamt schon arg an Qualität verloren. Meine Schwestern finden den Grand Prix immer noch toll. Früher waren es noch gute Lieder. Nicoles „Ein bisschen Frieden“, das war gut.“

Conny Baßler (42) Lehrerin und Mama aus Aalen:

Conny Baßler

„Das geht einfach an mir vorbei. Als Jugendliche war das ein riesen Event. Da haben wir immer eine Grillparty gemacht. Und als Kinder vor dem Fernseher gesessen, unsere eigenen Punkte vergeben, eine Liste gemacht und dann geschaut, wie nah wir ans echte Ergebnis rankommen. Heute ist es viel Gedöns. Es hat an Stellenwert verloren. Lenas „Satellite“ war ein Highlight.“

Hannelore Barth-Weitmann (74) Rentnerin aus Unterkochen: 

Hannelore Barth-Weitmann

„Es ist Spargelfest. Das ist besser als Fernsehen. Da werden jetzt so abstrakte Dinge gespielt beim Grand Prix, nichts „Gscheites“ mehr. Früher war das anders. ABBA, Udo Jürgens oder Nicole. Das Mädle war damals 17. Die Sachen hört man doch heute noch. Früher hab' ich das richtig gern gesehen. Da konnte man es ja kaum abwarten, bis Grand Prix war. Heute fehlen die guten Melodien.“

Günther Holzhofer (68) Fernsehtechnikermeister aus Aalen: 

Günther Holzhofer

„Ich guck mir das nicht an. Das ist doch alles eine abgekartete Geschichte, ein Politikum, das nichts mit Musik zu tun hat. Früher waren wir ganz begeisterte Grand Prix-Gucker. Lena war für mich ein Highlight. Danach kam nur noch Krampf. Hupfdohlen m/w/d. Die extremen Kostüme sollen die Schwäche der musikalischen Inhalte überdecken.“

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