Kocherradweg kostet 230 000 Euro mehr als gedacht

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Am Kocherradweg auf Höhe der Firma Triumph steht eine Zählsäule zur Ermittlung des Pendelverkehres.

Mobilität Mehrkosten für den dritten Bauabschnitt des Kocherradwegs waren Thema im Ausschuss für Umwelt, Stadtentwicklung und Technik (AUST). Die Verwaltung präsentierte dazu den Abschlussbericht. 760 000 Euro, nicht wie nach der Ausschreibung zunächst gedacht 530 000 Euro, hat der 815 Meter langen Wegeabschnitts zwischen der Burgstall- und Industriestraße gekostet.

Als Gründe dafür nennt die Stadtverwaltung belastetes Bodenmaterial und Gleisschotter. Das habe nicht wie geplant wiederverwendet werden können, sondern musste entsorgt werden. Dadurch sind Deponiekosten entstanden. Der Radweg wurde Ende 2020 eröffnet und ist sehr beliebt. Ein sogenannter Eco-Counter hat bereits insgesamt über 40 000 Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt. Bis zu 400 Menschen nutzen den Radweg am Tag.

Text: ks/Foto: opo

Am Kocherradweg auf Höhe der Firma Triumph steht eine Zählsäule zur Ermittlung des Pendelverkehres.

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