Aalener Clemens Jägermann ist der beste Nachwuchsbrauer im Land

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Clemens Jägermann ist nicht nur Landesbester von Baden-Württemberg, sondern auch zweitbester Jungbrauer in Deutschland

Clemens Jägermann ist nicht nur Landesbester von Baden-Württemberg, sondern auch zweitbester Jungbrauer in Deutschland

Aalen. Hohe Auszeichnung für Clemens Jägermann der Aalener Löwenbräu: Er ist nicht nur der beste Nachwuchsbrauer von Baden-Württemberg, sondern auch zweitbester Jungbrauer in Deutschland. Die Aalener Löwenbräu ist nicht nur durch den Aalener Tag der Regionen bekannt für die konsequente Verwendung regionaler Rohstoffe. „Doch nicht nur gute, regionale Rohstoffe, sondern auch gut ausgebildete Mitarbeiter und die passende Technik sorgen für die verdienten Goldmedaillen bei unseren Bieren“, sagt Albrecht Barth, der Chef der Aalener Familienbrauerei. Und schließlich bilde seine Familie seit über 145 Jahren erfolgreich junge Menschen zum Beruf des Brauer und Mälzers aus.

Umso mehr freuen sich die Brauerfamilie Barth und die Mitarbeiter über den Erfolg des jüngsten Auszubildenden Clemens Jägermann. Der aus Thüringen stammende ist extra in den Ostalbkreis gezogen, um im September 2018 seine Ausbildung am Galgenberg zu beginnen. „Gute Ausbildungsbetriebe in unserer Branche sind rar, daher war ich glücklich, als ich bei der Aalener Löwenbräu eine Chance bekommen habe“, berichtet Clemens Jägermann. Doch sehr bald stellte sich heraus, dass in dem jungen Mann sehr viel mehr steckt, als Lust und Liebe zu gutem Bier. Durch die individuelle Förderung der zwei Braumeister waren eine saubere Leistung im Ausbildungsbetrieb und herausragend gute Noten in der Berufsschule vorprogrammiert. Die logische Konsequenz war dann auch die Nominierung zum besten Nachwuchsbrauer aller Auszubildenden aus dem Abschlussjahr 2021 der Handwerkskammern in Baden-Württemberg. Die Ehrung zum Landesbesten erfolgte im Rahmen „Profis leisten was“ der Handwerkskammern am 6. November in Stuttgart.

Angestachelt vom Erfolg war die Anmeldung zum Bundesentscheid aller Nachwuchsbrauer in Deutschland Formsache. Einige Bundesländer schickten ihre besten Nachwuchskräfte zum Wettbewerb in die Brauerei Rittmayer in Hallerndorf in Bayern, so dass es zu einem sehr engen Rennen kam. „Der Sachse war richtig gut, genauso wie der bayrische Jungbrauer. Da wusste ich, dass es sehr eng werden könnte. Das hat mich voll motiviert. Ich wusste, dass ich viel Gutes in Aalen gelernt habe, darum habe ich alles gegeben. Am Schluss war es wirklich hauchdünn und mit gerade einmal 0,7 Punkten Abstand zum Erstplatzierten bin ich dann leider nur Zweiter geworden. Was für ein Wahnsinn, 0,7 Punkte, das ist nichts, gar nichts. Die Jury musste dreimal nachzählen, bis das Endergebnis feststand. Das hat mich schon richtig gewurmt. Die Vorbereitung in unserer kleinen Familienbrauerei war sehr gut und sehr intensiv, somit hätten es auch meine Ausbilder voll verdient“, sagt Jägermann.

Zweitbester Nachwuchsbrauer von Deutschland

„Der Titel „Zweitbester Nachwuchsbrauer von Deutschland“ ist aber auch richtig gut, darauf sind wir mächtig stolz“, so Albrecht Barth in einer ersten Stellungnahme. „Dies bedeutet aber auch für uns, zu den besten Handwerksbrauereien in Deutschland gehören zu dürfen. Dafür danke ich unserer gesamten Mannschaft, insbesondere aber unserem Braumeister Moritz Schefzu für sein Engagement. Das zeigt unser ständige Streben nach höchster Qualität. Gute regionale Rohstoffe, hoch motivierte Mitarbeiter und eine zukunftsweisende Technik sind die Basis für unseren Erfolg.

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