Hochschule Aalen bundesweit ausgezeichnet

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Ein Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten an der Hochschule Aalen liegt auf neuen Materialien und Verfahren zur Energiespeicherung.

Der DFG-Förderatlas belegt die Spitzenposition der Hochschule bei der Drittmitteleinwerbung. Wofür die Hochschule noch ausgezeichnet wurde.

Aalen

Der soeben veröffentlichte Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gibt einen umfassenden Einblick in die deutsche Forschungslandschaft. Auf der Basis von Kennzahlen wie eingeworbenen finanziellen Mitteln für die Durchführung von Forschungsprojekten erfolgt hier ein Ranking, in dem unterschiedliche Einrichtungen miteinander verglichen werden. Die bereits als forschungsstark ausgewiesene Hochschule Aalen nimmt dabei erstmals unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften einen Spitzenplatz in der Kategorie „Projektförderung des Bundes“ ein. Hinzu kommt ein zweiter Platz bei der Einwerbung von Mitteln direkt bei der DFG. Dies teilte die Hochschule in einem Schreiben mit.

Forschung an der Hochschule: „Die Forschungsaktivitäten an der Hochschule Aalen haben sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt und tragen maßgeblich zu deren Sichtbarkeit und Attraktivität bei“, teilte de Hochschule mit. Und weiter: „Stärken liegen insbesondere in einer herausragenden Forschungsinfrastruktur wie den beiden neuen Forschungsgebäuden ZiMATE und Zentrum Technik für Nachhaltigkeit, die im vergangenen Jahr bezogen wurden. Spitzenplätze in unterschiedlichen Rankings sind keine Seltenheit, jedoch ist eine gute Platzierung im renommierten DFG-Förderatlas eine besondere Auszeichnung.“

Projektförderung: Der DFG-Förderatlas erscheint bereits zum neunten Mal. In der Kategorie „Projektförderung des Bundes in Forschung und Entwicklung“ wurden laut Schreiben 156 Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) berücksichtigt. Dabei gehe es im Wesentlichen um Gelder, die bei den Bundesministerien für Forschung oder Wirtschaft im Wettbewerb zu anderen Forschungseinrichtungen eingeworben wurden. Analysiert wurden die Forschungsmittel der Jahre 2017 bis 2019. „Mit rund 20 Millionen Euro konnte sich die Hochschule Aalen deutlich vor der HAW Hamburg mit knapp 18 Millionen Euro und der TH Köln mit 15,6 Millionen Euro positionieren. Dies ist umso beachtenswerter, wenn man bedenkt, dass diese Hochschulen im Vergleich zur Hochschule Aalen zwei- bis dreimal größer sind“, so die Hochschule.

Erwähnenswert sei auch der vierte Platz der Hochschule Mannheim, einer weiteren HAW aus Baden-Württemberg unter den Top 20. Werden alle Hochschulen inklusive der Universitäten miteinander verglichen, so liege die Hochschule Aalen in der Kategorie Bundesförderung immerhin im vorderen Drittel.

Beteiligung an Programmen: Zusätzlich wurde laut Schreiben im Förderatlas auch die Beteiligung von Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Programmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft analysiert. Hier nehme die Hochschule Aalen hinter der Hochschule Coburg einen zweiten Platz unter 98 Hochschulen ein.

Das sagt Gerhard Schneider: Hochschulrektor Professor Dr. Gerhard Schneider freut sich über das Abschneiden der Hochschule. „Unsere Strategie, ein forschungsfreundliches und forschungsunterstützendes Klima an der Hochschule Aalen zu etablieren, trägt Früchte.“ Auch in den kommenden Jahren wolle sich die Hochschule bei Mitteleinwerbung, Publikationsleistung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiterentwickeln und habe hierfür bereits Weichen gestellt.

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