Platz für weitere zehn Kinder

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800 000 Euro hat sich die Stadt den Anbau des Waldorfkindergartens in der Zeppelinstraße kosten lassen. Das aber sei „schön investiertes Geld“, betont der OB.
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Der Anbau des Waldorfkindergartens in der Zeppelinstraße in Aalen ist fertig. Zur Eröffnung gab es vom Oberbürgermeister Geschenke.

Aalen

Kinder toben auf dem Gelände des Waldorfkindergartens in Aalen umher. Das ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Tag im Kindergarten. Doch dieser Donnerstag war auch gleichzeitig ein Eröffnungsfest. „Nach langer Zeit und mit viel Geduld“, sagt Oberbürgermeister Thilo Rentschler, sei der neue Anbau des Kindergartens nach einem Jahr fertiggestellt.

Seit knapp 35 Jahren gibt es den Waldorfkindergarten bereits in Aalen. Doch der Platz wurde hier immer enger. Ein Anbau musste her. „Auch wenn die Bauarbeiten etwas länger dauerten, sind wir im Nachgang sicher, dass wir alles richtig gemacht haben“, sagt der Oberbürgermeister.

Nun gibt es zehn weitere Plätze für die Kinder und dazu eine Krippengruppe, die sogenannte Nestgruppe. „Wir sind froh, dass sich nach langer Baustellenzeit nun alles zu einem Gesamtbild zusammenfügt. In der neuen Gruppe sind auch schon die ersten Kinder. „Es sind bereits fünf Kinder “, sagt Nadine Griesser, Vorstandsmitglied des Kindergartens. Die Nestgruppe ist die Gruppe für die ganz Kleinen. „Kinder von eins bis drei Jahren werden hier betreut“, so Griesser. Im oberen Stockwerk des Anbaus befindet sich noch ein fester Platz für die Spielgruppe. Da passen auch die neuen Spielzeuge dazu, die Oberbürgermeister Thilo Rentschler zur Eröffnung als Geschenk mitgebracht hatte.

Kosten des Anbaus

Insgesamt 800 000 Euro hat die Stadt Aalen beigesteuert. „Das sind 70 Prozent der Gesamtkosten“, sagt Rentschler. Und bei diesem Zuschuss sei auch der Umbau inklusive. Doch genau das sei schön investiertes Geld, sagt Rentschler weiter. Die weiteren 30 Prozent der Kosten wurden durch Eigenmittel finanziert. „Darunter die Elternschaft und freie Träger“, erklärt Rentschler. Doch diese Kosten haben sich gelohnt.

„Wir sind froh, dass jetzt wieder die Betreuungseinrichtungen möglich sind“, sagt Rentschler. Vor allem nach der Corona-Pandemie und dem Lockdown, an dem die Einrichtungen geschlossen bleiben mussten.

Ohne den Baupreis mit Bauleiter Bernd Rentel und die Architekten Kuhn aus Schwäbisch Hall wäre der Neubau allerdings unmöglich gewesen.

Esther Kuhn überreichte dem Kindergarten ein Nest für die Mauersegler. „Oder natürlich auch andere Vögel“, sagt sie. Auch sie lobt die Zusammenarbeit im Team. „Man hat sich hier immer willkommen gefühlt und hatte einen wertschätzenden Umgang“, sagt Kuhn.

Besonders groß war die Freude über das Farbkonzept. Und somit konnten die Erzieherinnen auch gleichzeitig die Farblehre für die Kinder miteinbringen.

„Es war eine wertschätzende und kommunikative Zusammenarbeit“, sagt Griesser. Nicht nur mit dem Bauteam, sondern auch mit den Erzieherinnen und Erzieher sowie den Eltern.

„Wir sind froh darüber, nach der langen Zeit unsere Gemeinschaft wieder zu stärken“, sagt Griesser.

Es war eine wertschätzende und kommunikative Zusammenarbeit.“

Nadine Griesser, Vorstandsmitglied des Kindergartens

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