Rekordzahl der Aussteller spiegelt Vielfalt in Ausbildung

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Über 200 Aussteller waren an der Ausbildungs- und Studienmesse im Beruflichen Schulzentrum vertreten. Die Messe war gut besucht. Foto: Jürgen Eschenhorn
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203 Aussteller aus zahlreichen Berufssparten haben im Aalener Beruflichen Schulzentrum über ihre Ausbildungsmöglichkeiten informiert.

Aalen


Gleich zur Eröffnung um 9 Uhr strömten am Samstag die Besucherinnen und Besucher zur 25. Ausbildungs- und Studienmesse ins Berufliche Schulzentrum. Die Rekordzahl von 203 Ausstellern aus den unterschiedlichsten Branchen, Handwerks- und Industriebetriebe, Dienstleister, Polizei und Bundeswehr, Pflegeeinrichtungen und Kliniken, Banken und Versicherungen, Schulen, Hochschulen und viele mehr, lockte die jungen Leute mit jeder Menge Informationen und Ausbildungsangeboten.

Landrat Dr. Joachim Bläse zeigte sich zur Begrüßung von Kommunalpolitikern, Landes- und Bundestagsabgeordneten sowie Schul-, Handwerkskammer-  und Dienstleistervertretern froh, dass die Messe wieder in Präsenz stattfinden konnte: „In Zeiten des Fachkräftemangels wollen sich die Firmen attraktiv präsentieren im Wettbewerb um Auszubildende.“ Viele Betriebe suchten noch händeringend Azubis, und das in fast allen Sparten und Berufen.

Viele Ausbildungssuchende waren in Begleitung  ihrer Eltern oder Freunde unterwegs, viele hatten sich gezielt Branchen und Betriebe ausgesucht, bei denen sie sich informieren wollten.

Andere suchten sich erst anhand des Ausstellerplans die interessanten Stände aus. Dort entwickelten sich schnell intensive Gespräche zwischen Ausbildern und ihren Azubis und Schülern und Eltern. Bei der einen oder anderen Firma konnten die Schüler ihr handwerkliches oder technisches Geschick testen.
„Neben den direkten Kontakten zu den Jugendlichen hat während der Pandemie auch die Vernetzung der Betriebe untereinander gefehlt“, sagte Bläse beim Rundgang. Und Claudia Prusik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, ergänzte: „Ich bewundere den Aufwand der Betriebe, die teils mit 15 Personen vor Ort sind. Das zeigt die Notwendigkeit solcher Veranstaltungen.“

Bläse möchte nun mit IHK und Handwerkskammer die geplante Praktika-Offensive ins Rollen bringen, „Denn da lernen beide Seiten sich bestens kennen“.

„Es ist unglaublich, wie viele interessante Berufe es gibt“, sagte der 17-jährige Klaus Haas, mit seinem Vater vor Ort. Und der Schüler Alexander Mayer ergänzte: „Vielleicht mache ich nach dem Abitur doch erst einmal eine Ausbildung.“

Am Ende sagte Bläse: „Wir sehen hier ein hohes Ausbildungsniveau und eine immense Vielfalt. Es zeigt sich, dass jeder die Berufsentscheidung genau abwägen sollte.“

Es ist unglaublich, wie viele interessante Berufe es gibt.“

Klaus Haas, Schüler
Landschaftsgärtner Damian Wörner aus Hüttlingen im Gespräch mit Landrat Dr. Joachim Bläse (Mitte).
Claudia Prusik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, Aalens Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann und Landrat Dr. Joachim Bläse (v. re.) im Gespräch mit Azubis der Stadt Aalen.
Landrat Dr. Joachim Bläse, Landtagsabgeordneter Winfried Mack und Claudia Prusik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit (v.li.) am Stand der Heimatsmühle.
Ein Ausbilder zeigt einer Schülerin und ihrer Mutter, was bei Zeiss unter anderem hergestellt wird.

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