RUD: Otto Eberhard Rieger feiert seinen 70.

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Otto Eberhard Rieger
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Vita und Verdienste des Mitgesellschafters der Unterkochener Firma RUD.

Aalen-Unterkochen. Otto Eberhard Rieger, Mitgesellschafter von RUD feiert an diesem Samstag seinen 70. Geburtstag. Als einer der Geschäftsführer des Familienunternehmens prägte er wesentlich ab 1981 – 20 Jahre lang – gemeinsam mit seinem innovativen Team, die Entwicklung von Anschlagpunkten zum Heben von Lasten – eine ergebnis- und wachstumsstarke Produktreihe. Der Aufbau des internationalen Vertriebs und die Gründung von eigenen Niederlassungen gemeinsam mit starken Partnern wie der SpanSet GmbH waren zukunftsweisend.

Als Jüngstes der vier Kinder von Marianne und Dip. Ing. Werner Rieger war der Einstieg als Gesellschafter und Geschäftsführer nach seinem Studium an der Universität Karlsruhe als Diplom Wirtschaftsingenieur vorgezeichnet.

Als Mitglied des Vorstandes im Fachverband Rundstahlketten übernahm Rieger von 1993 für sechs Jahre den Vorsitz und war hiermit auch Mitglied im Vorstand des Wirtschaftsverbands Stahl und Metallverarbeitung in Hagen.

Doch Rieger ist auch regional verwurzelt. So übernahm er bei den Wirtschaftsjunioren Ostwürttemberg 1991 den Vorsitz. Bei der AOK Ostalb war er in die Vertreterversammlung gewählt sowie Vorstandsmitglied.

„Unterkochen liegt mir am Herzen“, sagt Rieger über den Ortsteil, in dem er aufgewachsen ist. Dort wurde er 1989 erstmals in den Ortschaftsrat gewählt, dem er 30 Jahre lang, bis 2019 angehörte. In dieser Ära war Rieger auch zehn Jahre Stadtrat in Aalen. Während zwei Wahlperioden war er Vorsitzender des CDU Stadtverbands Aalen. „Mein Anliegen war es und ist es immer noch, klare Kante in den Positionen zu zeigen, aber doch einvernehmliche Kompromisse zu suchen. Das sind zwei meiner Stärken“, sagt der heutige Jubilar.

Mit 50 Jahren dann ein unerwarteter Wendepunkt: Ausstieg aus der Geschäftsführung des Familienunternehmens RUD und der Beginn einer neuen Karriere. Diese führte ihn als selbstständigen Unternehmensberater nach Südafrika und nach Frankreich zu einem der wenigen europäischen Schmiedebetriebe – die Forge Avia SA – für die Flugzeugindustrie und schließlich ins Oberschwäbische Wangen, wo er einen Hersteller für Pump- und Rührtechnik saniert und neu ausgerichtet hat. Gerne übernimmt Otto Eberhard Rieger auch heute noch interessante Projekte, wie er betont.

Die Begeisterung für den Ski- und Bergsport, bereits als Schüler mit so mancher Abwesenheit vom Unterricht im Schubartgymnasium, genießt er heute in Garmisch Partenkirchen, der Heimat seiner Großeltern. Dort begeht er auch seinen runden Geburtstag. „Die große Feier muss allerdings warten, der Corona-Pandemie wegen“, bedauert er. ⋌Ulrike Schneider

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