Ortschronik von Dirgenheim wird präsentiert

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Präsentieren die Ortschronik von Dirgenheim, v.l.: Ortsvorsteher Peter Strobel, Autor Josef Müller, Bürgermeister Willi Feige.

Die Geschichte des Kirchheimer Teilorts ist verfasst. Welche Probleme es im „Pfarrgarten“ gibt.

Kirchheim-Dirgenheim. Zwar konnten die Dirgenheimer ihr 750-jähriges Jubiläum im vergangenen Jahr coronabedingt nicht feiern, doch nun ist die Chronik fertiggestellt. In der Ortschaftsratssitzung stellte Ortschaftsrat Josef Müller jetzt sein Buch vor. Auf 448 Seiten ist darin die gesamte Geschichte des Kirchheimers Teilortes erzählt.

Ortsvorsteher Peter Strobel lobte das Werk als „sehr gelungen“. Der Ortschaftsrat diskutierte in der Sitzung wie, unter den gegebenen Umständen, eine würdige Vorstellung stattfinden könnte.

„Wir sollten das Buch noch im Juni präsentieren“, wünschte sich Strobel. Aber er stellte auch klar: „Es soll kein zweites Brasilien für Kirchheim werden.“ Deshalb soll auch kurzfristig über einen Termin entschieden werden. Da sich der Ortschaftsrat in Dirgenheim für eine Freiluftveranstaltung ausgesprochen hat, ist auch die Witterung für die Präsentation entscheidend.

Bürgermeister Willi Feige lobte die Arbeit von Josef Müller. „Sie haben dieses Buchprojekt mit viel Herzblut vorangetrieben.“ Das Buch sei die erste Ortschronik, die überhaupt über einen Kirchheimer Teilort erstellt wurde. Feige sagte der Präsentation die Unterstützung der Verwaltung zu. Dazu gelte es allerdings, ein Hygienekonzept auszuarbeiten. Die Präsentation hänge auch von den Inzidenzwerten der nächsten Zeit ab.

Die Ortschronik ist erst ab der Vorstellung erhältlich, wird 30 Euro kosten und in einer limitierten Auflage von 300 Stück erscheinen.

„Pfarrgarten“ ohne Internet?

Probleme bereitet derzeit die Erweiterung des Baugebietes „Pfarrgarten“ in Dirgenheim. In der vergangenen Ortschaftsratssitzung gab Bürgermeister Willi Feige bekannt, dass die Telekom der Verwaltung mitgeteilt habe, das Baugebiet nicht mit Internet zu versorgen. Als Begründung erklärt die Telekom, es sei nicht wirtschaftlich, das Baugebiet anzuschließen. Dieses führte zu verständlichem Unmut bei den Ortschaftsräten.

Die Gemeinde hat sich bereits bei der Telekom beschwert. „Wir werden die erforderliche Grundversorgung einfordern“, erklärt Feige. Die Verwaltung gehe davon aus, dass sie in das „Graue-Flecken-Programm“ der Bundesregierung mit aufgenommen werde. Aber bis die Zuschüsse fließen und damit das Geld für den Ausbau zur Verfügung stehe, dauere es noch.

„Die Lücke zwischen dem Verteiler und dem geplanten Baugebiet ist zu groß“, sagt Bürgermeister Feige. Derzeit sieht der Verwaltungschef keine Lösung für die Situation.

Jochen Gloning brachte es auf den Punkt. „Wir sollen Homeoffice und Homeschooling machen, aber die Telekom ist nicht bereit, hier zu investieren.“ Es wundere ihn nicht, wenn die Landflucht innerhalb der Bevölkerung zunehme.mj

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