Warum das Ostalb-Gymnasium eine nachhaltige Spende bekommen hat

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Die jungen OAG- BaumpflanzerInnen der Klassen 8 mit ihren LehrerInnen und Revierförster Klaus-Peter Weber (links) und seinem Team.

500 Baumsetzlinge haben Schülerinnen und Schüler aus dem MIT-Programm der Fritz-Henkel-Stiftung gepflanzt.

Bopfingen

Vorige Woche Montag, passend zum ,Tag des Baumes‘, nahm das Ostalb-Gymnasium eine ganz besondere Spende der Henkel-Stiftung unter dem Aspekt der ,Nachhaltigkeit‘ entgegen: 500 Setzlinge wurden in einem Waldstück bei Michelfeld/Unteriffingen zusammen mit Revierförster Klaus-Peter Weber und dessen Team gesetzt.

Die Henkel-Spende stammt aus dem MIT-Programm (,,Miteinander im Team‘‘). In einer großen 'Elterntaxi-Aktion‘ wurden 99 Schülerinnen und Schüler der Klassen sechs und acht in den Wald gebracht, wo sie mit vollem Körpereinsatz beim Löcher graben und Einpflanzen der jungen Bäume halfen.

Tatkräftige Unterstützung erhielten die 6er von ihren Klassenlehrern Katrin Gölz und Peter Heinrich; die 8er von ihrer NwT-Lehrkraft Melanie Pfeilmeier und der Lehrerin Barbara Egetemeyer, auch Stefan Lella, als kommissarischer Schulleiter, krempelte die Ärmel hoch und die Vorsitzende des OAG-Fördervereins, Romy Bihr, als ,Entgegennehmerin‘ der Spende, packte mit an.

Bei den Setzlingen handelt es sich um die Baumarten Spitzahorn und Traubeneichen, beides klimatolerante Sorten, die Trockenheit und höhere Temperaturen ertragen.

Anfang des Schuljahres hatte Christine Stempfle, Mitarbeiterin der Firma Henkel, mit Lehrer Peter Heinrich dieses Projekt initiiert. Insbesondere in den Jahrgangsstufen sechs und acht sind das Thema heimische Baumarten, Wälder und Waldsterben Bestandteil der Lehrpläne in den Fächern Biologie und Geografie. Zudem sind diese Themen seit dem Bildungsplan 2016 in der Leitperspektive Bildung für eine nachhaltige Entwicklung verankert. Im Fach Deutsch werden die Entnahme und Präsentation von Informationen aus Sachtexten zu angepflanzten Baumarten trainiert. Der pädagogische Mehrwert dieser einzigartigen handlungsorientierten Aktion liegt darin, das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Klimawandel zu steigern. Gerade das eigenständige Tun kann für die Bedeutung des Waldes als CO2-Speicher sensibilisieren und so einen Beitrag zur Gestaltung einer lebenswerten Zukunft für kommende Generationen leisten.

Nach getaner Arbeit gingen alle ,Pflanzer‘ mit einem guten Gefühl nach Hause, ,,Miteinander im Team“ einen kleinen Beitrag für unser Klima getan und eine große Erfahrung für unseren Klimaschutz gewonnen zu haben.

Das Thema Nachhaltigkeit sei eine der Kernprioritäten der Firma Henkel, erklärte Christine Stempfle, warum diese Aktion ein besonderes Anliegen war.

Die Schulgemeinschaft des Ostalb-Gymnasium Bopfingen dankte der Fritz-Henkel-Stiftung ganz herzlich für diese sehr großzügige Spende. Ein herzlicher Dank ging auch an alle, die diese Aktion auf ihre Art und Weise mit ermöglicht haben: Eltern, Schüler und Lehrer sowie an die Vorsitzende des OAG-Fördervereins Romy Bihr und an den Revierförster Klaus-Peter Weber mit seinem Team.

Die jungen OAG- BaumpflanzerInnen der Klassen 6 mit ihren LehrerInnen und Revierförster Klaus-Peter Weber (links) und seinem Team (Foto: Frau Stahl)

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