Wo beim Klebstoff der Schuh drückt

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Landrat Dr. Joachim Bläse (rechts) bei Standortleiter Michael Roling. Foto: privat

Landrat Dr. Joachim Bläse besucht Henkel-Standort in Bopfingen.

Bopfingen. Der Landrat des Ostalbkreises, Dr. Joachim Bläse, besuchte den Henkel-Standort in Bopfingen. Werkleiter Michael Roling sprach über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen. Im Fokus des Gesprächs standen neben globalen Themen wie steigende Energiepreise oder die angespannte Situation in den Lieferketten insbesondere die Zukunftsausrichtung des Standortes auf den Feldern Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterförderung.

Henkel produziert in Bopfingen rund 60 000 Tonnen Klebstoffe pro Jahr, die in der Holz- und Möbelindustrie sowie bei Verpackungen zum Einsatz kommen. Das Werk ist der größte europäische Standort des Unternehmens für die Herstellung von Schmelzklebstoffen. Darüber hinaus produziert Bopfingen auch Polyurethan-Klebstoffe sowie wasserbasierte Klebstoffe, so genannte Dispersionen. Allein in den vergangenen zwei Jahren hat Henkel rund 7 Millionen Euro in den Standort investiert.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass ein global erfolgreiches Unternehmen wie Henkel bei uns im Ostalbkreis aktiv ist und fortlaufend in seinen High-Tech-Standort investiert“, so Dr. Joachim Bläse nach dem Besuch. „Das Gespräch hat aber auch verdeutlicht, mit welchen Herausforderungen wir es aktuell zu tun haben. Gerade bei regionalen Themen wie dem Fachkräftemangel oder der rückläufigen Zahl an Auszubildenden müssen Politik und Wirtschaft gemeinsam an Lösungen arbeiten, die unsere lokale Wirtschaft fit für die Zukunft machen.“

„Wir haben uns sehr über den Besuch von Dr. Bläse und den sehr offenen Austausch gefreut“, erwiderte Michael Roling, Standortleiter von Henkel in Bopfingen. „Wir investieren hier am Standort sehr gezielt in die Förderung unserer Mitarbeiter, in die Digitalisierung und in die Nachhaltigkeit unserer Produktion und Betriebsabläufe. Eine enge Zusammenarbeit mit der Politik ist wichtig, um Themen und Herausforderungen intensiv diskutieren zu können und den Standort so für die Zukunft zu stärken.“

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