Deponie Hennenfleck wird teurer

Höhere Gebühren für Bauherren und andere sollen die Deponie wirtschaftlich machen.

Adelmannsfelden. Der Gemeinderat Adelmannsfelden hat sich am Donnerstagabend mit der Erddeponie Hennenfleck befasst. Die Gebühren müssen erhöht werden, die Deponie wirtschaftlich werden.

Der „Hennenfleck“ liegt an der Gemeindeverbindungsstraße runter Richtung Hammerschmiede, ein paar hundert Meter außerhalb westlich des Hauptortes, ist seit ziemlich genau 41 Jahren in Betrieb, wurde 1999 auf rund drei Hektar Auffüllfläche erweitert. Kurz darauf waren auch die Benutzungsgebühren auf 4,75 Euro pro Kubikmeter Erdaushub festgelegt und seit 22 Jahren nicht erhöht worden.
Platz ist noch für mindestens 37500, maximal rund 42000 Kubikmeter Aushub schätzen die Verantwortlichen. Allerdings hatte das Landratsamt gefordert, dass das angelieferte Material besser eingebaut wird. Die Kosten dafür summierten sich auf über 11000 Euro. Mit denen für den Bau eines Regenklärbeckens, der Pacht und Entschädigungszahlungen an die Grundstückseigentümer, kam die Gemeinde auf ein Minus von über 15000 Euro. Da ist also Abhilfe zu schaffen.
Der Rat entschied nun, die Benutzungsgebühren künftig privatrechtlich zu regeln, um mehr Gestaltungsfreiheit zu haben und legte den neuen Preis auf acht Euro pro Kubikmeter fest und dass weiterhin nur Erdreich aus der Gemeinde angeliefert werden darf. Auf diese Weise dürfte die Fläche noch länger ausreichen. In drei Jahren wird dann geschaut, ob die Deponie mit diesem Preis zumindest kostendeckend betrieben ist.

Ratsmitglied Ernst Kiesel hatte sich dafür ausgesprochen, die Gebühr statt auf acht, auf neun Euro zu erhöhen. Mit vier Ja- und sechs Nein-Stimmen ist dieser Antrag abgelehnt worden. pe

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