Eine Pumptrackanlage ist das größte Anliegen

Verwaltung und Gemeinderat haben nachgehakt, was sich junge Adelmannsfelder wünschen.

Adelmannsfelden. „Was für Anliegen und Wünsche habt Ihr?“ Mit dieser Frage hatten Verwaltung und Gemeinderat am Mittwochabend die Zwölf- bis 21-Jährigen zur Jugendfragerunde in den Bürgersaal eingeladen. Ungefähr 170 Jugendliche aus der Gemeinde fallen in diese Altersklasse. Rund 20 waren da. Trotz Frühlingswetter. Zehn Prozent also, keine schlechte Bilanz.

Thomas (13) hat sich nach vorne gesetzt. „Ich wollte mir das mal anhören, was so geplant ist, ob's irgendwann was für uns gibt, vielleicht eine Pumptrackanlage.“ Lars (12) bestätigt: „Für uns Ältere ist halt nicht so viel da. Eine Pumptrackanlage wäre gut.“ Jan, ebenfalls 12, sieht das genauso: „Es gibt halt nur Spielplätze. Für unser Alter nichts mehr.“

Auch als Bürgermeister Edwin Hahn dann auffordert, frei von der Leber weg, von den Anliegen zu erzählen – die Gemeinderatsmitglieder hatten sich von den hinteren Stuhlreihen aus alles aufmerksam verfolgt - , ist eine Pumptrackanlage, der größte Wunsch. Hahn antwortete ehrlich: So eine Anlage koste locker über 100000 Euro. Rosenberg investiert derzeit 125 000 Euro in ihre, in Abtsgmünd war's noch deutlich mehr. „So groß wie in Abtsgmünd müsste es ja nicht sein“, schränkt der junge Fragensteller ein. Wenn man über eine solch große Investition nachdenke, müsse der Bedarf entsprechend groß sein. Das will Hahn nun in einer Umfrage klären, das Ergebnis im Mai oder Juni mit seinen Räten besprechen. Eine asphaltierte Anlage sei für mehr nutzbar, sicherer und müsse nicht aufwändig vom Bauhof gepflegt werden, aber auch deutlich teurer als eine geschotterte. Schotter berge mehr Unfallgefahr. „Wir als Gemeinde haften ja in so einem Fall, wenn wir die Anlage betreiben“, erklärt er. Eine Anregung der Jugendlichen: Ließen sich die Trails bei der Burghardsmühle legalisieren? Da die auf Gemarkung Neuler liegen, empfiehlt Hahn, sich mit den dortigen Jugendlichen zusammenzutun.

Vanessa (19) aus Ottenhof erkundigt sich nach besserem Internet, Mina (13) fragt, ob nicht ein zweites Tor für den „Dreispitz“, die Fläche zwischen den offiziellen Fußballfeldern der Gemeinde, möglich wäre. Denn beim Kastanienweg-Spielplatz sei es oft matschig und die Netze nicht mehr gut. Hahn: „Das kriegen wir gebacken.“ pe

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