Hauptort bekommt eine neue Sirene

+
Die alte Sirene auf dem Rathausdach in Adelmannsfelden - rechts neben dem Schornstein - wird bald abgebaut, eine neue, digitale bestellt. Wie die Teilorte versorgt werden können, ist noch nicht geklärt. Hier müssen Standorte gefunden werden.
  • schließen

Weitere Standorte für die Teilorte noch gesucht. Wie sie ausgestattet ist, was sie kann und was sie kostet.

Adelmannsfelden. Die analoge Sirene auf dem Dach des Adelmannsfelder Rathauses ist veraltet. Ob sie noch funktionstüchtig ist, ist nicht klar. Doch auf dem heute erforderlichen Stand der Technik ist sie nicht, kann nicht Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste und Behörden mit alarmieren, wenn der Notfall eintritt.

Nach der Katastrophe im Ahrtal im Juli 2021 hatte der Bund ein Sonderförderprogramm „Sirenen“ aufgelegt, die Verwaltung dort im Oktober die Bezuschussung für eine digitale Sirene beantragt. Dafür gab's nun die Zusage vom Regierungspräsidium in Höhe von knapp 11000 Euro. Eine Schallpegelplanung hat ergeben, dass eine 1200 Watt-Anlage den Hauptort gut versorgt. Eine Anlage, die so stark wäre, dass auch alle Teilorte und Wohnplätze erreicht würden, gab es nicht.

Der Gemeinderat entschied, eine 1200 Watt-Anlage zu einem Preis von knapp 13000 Euro – inklusive Demontage und Montage – zu bestellen. Ratsmitglied Uwe Bauer erkundigte sich nach den Sirenen in Bühler und Haid. Bürgermeister Edwin Hahn sagte, die alten Schulhäuser existierten nicht mehr. Es brauche eigentlich ein öffentliches Gebäude für die Installation einer Sirene. Man müsse sich auf die Suche nach möglichen Standorten machen. Ratskollege Karl Wohlers betonte, er wolle die Teilorte ebenfalls versorgt haben. „Wenn nachts etwas passiert, kriegt man das ja weder übers Handy noch übers Radio mit, wenn man im Bett liegt.“ pe

Zurück zur Übersicht: Adelmannsfelden

Mehr zum Thema

Kommentare