In Neunheim wird der Kita-Abriss gefeiert

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In Neunheim freut man sich auf den Kita-Neubau. Das Bild zeigt das Kindergartenteam gemeinsam mit Ortschaftsrat Rudolf Wiedmann (links) sowie Bürgermeister Volker Grab und Bernd Beckler, dem Leiter des Amts für Bildung und Soziales (Zweiter und Erster von rechts).
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Die Kindertagesstätte wird für über vier Millionen Euro neu gebaut.

Ellwangen-Neunheim. Im Kindergarten Neunheim war am Donnerstagabend große Party. Gefeiert wurde der Abriss des städtischen Kindergartens. Wobei die Verantwortlichen keinen Zweifel daran ließen, dass man den alten Kitabau immer sehr geschätzt hat - aber jetzt freue man sich auf den Neubau, der an gleicher Stelle - nur größer und schöner - hochgezogen werden soll.

Kita-Leiterin Andrea Villinger konnte zur Abrissparty zahlreiche Kinder mit ihren Eltern begrüßen. Sie ließ dabei die Geschichte des Kindergartens Revue passieren, der 1976 in Betrieb gegangen ist. Damals noch mit zwei Gruppen und 56 Kindern. Mittlerweile würden in der Kita 67 Kinder in drei Gruppen betreut. Eine vierte Krippengruppe solle dazukommen, wenn der Neubau fertig ist, kündigte Villinger an. Während der Bauphase, die voraussichtlich bis Mitte 2024 dauern wird, würde der Kindergarten in die unmittelbar benachbarte Grundschule einziehen. Die Räume seien dafür entsprechend vorbereitet worden. Darüber hinaus steht auch noch ein neues kleiner Fertigbau zur Verfügung. Hier wird in den kommenden anderthalb Jahren ebenfalls eine Gruppe untergebracht sein, danach soll das mobile Holzhaus dann dem Hausmeister als Lager zur Verfügung gestellt werden.

Bürgermeister Volker Grab unterstrich in seinem Grußwort, dass die Abrissparty in Neunheim ein echter Grund zur Freude sei. Die Stadt ließe sich den Kita-Neubau - Stand jetzt - rund 4,23 Millionen Euro kosten. Der Abriss des alten Kindergartens soll am 17. Oktober beginnen. rim

In Neunheim freut man sich auf den Kita-Neubau. Das Bild zeigt das Kindergartenteam gemeinsam mit Ortschaftsrat Rudolf Wiedmann (links) sowie Bürgermeister Volker Grab und Bernd Beckler, dem Leiter des Amts für Bildung und Soziales (Zweiter und Erster von rechts).

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