Sojaernte auch auf der Ostalb

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Die Familie Stock in Haiserhofen baut Soja an.

Landwirtschaft Noch ist die Ernte nicht komplett eingefahren. Jetzt sind die Sojabohnen und der Körnermais dran.

Ellwangen-Haisterhofen. Nicht alle Mähdrescher in der Region stehen bereits gereinigt und abgeschmiert in den Maschinenhallen, denn es gibt Früchte auf den Feldern, die erst im Herbst erntereif sind und gedroschen werden können, wie den Körnermais und auch die Sojabohne. Im Jahr 2020 nahmen Landwirtinnen und Landwirte im Ländle auf 7972 Hektar landwirtschaftlicher Fläche diese Kultur in ihre Fruchtfolge auf, davon lagen 50 Hektar im Ostalbkreis.

Einer der Soja-Äcker befindet sich im Ellwanger Raum. Schäfer und Landwirt Reinhold Stock baut bereits seit vielen Jahren auf einem kleinen Teil seiner Acker-Flächen am Rande von Haisterhofen die eiweißhaltigen Sojabohnen zur Fütterung seiner Schafe an. Anfang Mai nahm er die Aussaat vor, am vergangenen Wochenende nutzte er einen sonnenreichen Herbsttag und beauftragte die Lohnunternehmer Ewald und Werner Jaumann aus Neunstadt, die reifen Soja-Pflanzen zu ernten. Weil die Hülsen der Sojabohnen nicht wie die Getreideähren am oberen Ende des Stils, sondern über den kompletten Stil bis knapp über den Stilansatz verteilt sind, mussten die Lohnunternehmer aus der Kabine ihres Mähdreschers die Einstell-Höhe ihres speziellen Schneidewerks besonders im Blick behalten. Mit den richtigen Einstellungen trugen sie zu einem guten Ernteergebnis bei.

Die Sojabohnen werden nun getrocknet und eingelagert. In den nächsten Monaten werden die Bohnen mit Getreide gemischt und geschrotet, um dann zusätzlich zu Heu oder Silage on top als Müsli den Schafen gefüttert zu werden.

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