Erstes Wiedersehen nach einem Vierteljahrhundert

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Im Sommer 1971 machten 21 Schüler (damals ein reine Jungenklasse!) der Klasse 13b des Ellwanger Peutinger-Gymnasium Abitur. Vier Mitschüler leben nicht mehr, zehn von ihnen trafen sich am vergangenen Wochenende erstmals wieder nach 25 Jahren um sich an d

Die Abiturienten von 1971 blicken im Roten Ochsen auf ihre Schulzeit zurück.

Ellwangen. Erstmals nach 25 Jahren kamen die Pennäler des Abiturjahrganges 1971 in Ellwangen zusammen. Damals waren es 21 Schüler, eine Jungenklasse. Vier Mitschüler sind mittlerweile verstorben, weitere waren verhindert, so dass es zehn überwiegend Borromäer waren, die sich, teilweise mit ihren Ehefrauen, im Roten Ochsen trafen.

Der ehemalige Klassensprecher Rudolf Mark begrüßte die Runde und lud seine Mitschüler zu einer Vorstellungsrunde ein. Einige waren Lehrer, andere Maschinenbauer, IT-Experte, Tierarzt und Journalist geworden und fast alle sind im Ruhestand angekommen. Groß war die Freude, als Diplomsportlehrer Hans Halbritter auftauchte. Der 84-jährige Crailsheimer ist neben dem aus gesundheitlichen Gründen nicht dabeiseinkönnenden Dr. Hans Pfeifer der einzige noch lebende Lehrer aus der damaligen Zeit.

Am Nachmittag wanderten die Jubiläumsabiturienten zum Peutinger-Gymnasium, wo der frühere Mitborromäer und spätere PG- und HG-Lehrer Gerhard Volk (Abi-Jahrgang 1973) aus der Schulgeschichte der vergangenen Jahrzehnte erzählte. Der Abend war persönlichen Gesprächen und Begegnungen vorbehalten. Erwin Seidl hat seit 1971 die Fäden zu den Mitschülern in der Hand und konnte von jedem, insbesondere auch von den abwesenden Schulkameraden, berichten. Danach erinnerte Hermann Sorg mit Lehrerfotos an das Pennäler Personal.

Ob Esdar, Fischer („Ymir“), Grupp („Heini“) oder Haag („Bock“), ob Hasenmüller, Hauser („Patriz“), Hils und Jury, ob Kleiner („Pan“), Pfeifer („Fiffi“) oder Schäffler („Schä“), ob Strocka, Wagner („Wago“) oder Weis („Motz“): Alle tauchten noch einmal auf der Leinwand auf und weckten Erinnerungen an vergangene Zeiten. Beim Frühstück anderen Tags waren alle der Meinung, dass bis zum nächsten Treffen nicht noch einmal 25 Jahre vergehen sollten …

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