Breitbandausbau: Im Juni geht's los

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Im Juni beginnt der Glasfaserausbau. Wo genau gestartet wird, steht noch nicht fest. Doch die Baugebiete in Walxheim (im Bild) und Unterwilflingen wären für Ortsbaumeister Eugen Lechner ein Argument für diese Teilorte.

Ausbau der „Weißen Flecken“ wird eine halbe Million teurer als geplant.

Unterschneidheim.Die Beseitigung der „Weißen Flecken“ beim Breitbandausbau ist eines der großen Themen in Unterschneidheim. Jetzt hat der Gemeinderat die Bauarbeiten vergeben. Vier Angebote waren zur Submission vorgelegen, wirtschaftlichste Bieterin war die Firma Walter Bauer aus dem ostbayerischen Runding gewesen. Sie erhielt nun den Auftrag in Höhe von 2,47 Millionen Euro. „Das ist eine renommierte Firma, die spezialisiert ist auf Leitungsbau. Wir können uns glücklich schätzen, dass die ein Angebot abgegeben haben“, sagte Ortsbaumeister Eugen Lechner.

Losgehen soll's im Juni. Die Firma habe zugesagt, den Zeitplan einzuhalten. Das bedeutet, dass im Mai 2023 die Arbeiten abgeschlossen wären.

Das Erschließungsgebiet erstreckt sich über die komplette Gemeinde. Wo genau es losgehen soll, steht noch nicht ganz fest. Lechner hält Walxheim und Unterwilflingen für sinnvoll. Denn bei den neuen Baugebieten dort legt die Telekom keine Leitungen mehr mehr. „Wir verlegen da gleich die Leerohre fürs Glasfaser mit bei der Erschließung dort.“ Die Leitungen zu den Baugebieten sollen dann über das Weiße-Flecken-Programm angebunden werden.

„Wir sind zufrieden mit dem Angebot“, ergänzte Bürgermeister Johannes Joas. „Dennoch liegen wir mit einer halben Million über dem, was wir eigentlich an Kosten geplant hatten.“ Dies liege an der extrem gestiegenen Preisen vieler Baustoffe. Die 90-Prozent-Förderung durch Bund und Land entlaste sehr. Doch bleibe dennoch eine außerplanmäßige Ausgabe, die auf den üppigen Haushalt noch drauf komme. Panja Tilmann-Mumm

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