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Kämmerer Jürgen Gunst

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Unterschneidheims Kämmerer Jürgen Gunst geht nach 28 Jahren in den Ruhestand.
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Verwaltung Unterschneidheims Finanzchef geht nach 28 Jahren in den Ruhestand

Unterschneidheim. „Es ist mir keine Freude, aber eine Ehre.“ Mit diesen Worten hat Verwaltungschef Johannes Joas am Montagabend Kämmerer Jürgen Gunst in den Ruhestand verabschiedet. Am 1. Dezember 1993 hatte er in Unterschneidheims Rathaus seien Dienst angetreten.

Beim Bewerbungsgespräch im April 1993 hatte ihn der damalige Bürgermeister Günter Schenk gefragt gehabt, ob Unterschneidheim nur eine Übergangslösung für ihn sein soll, oder ob er sich vorstellen könne, dauerhaft zu bleiben. Er konnte. Und er hat's getan: 28 Jahre Kämmerer in Unterschneidheim. Über 42 Jahre lang im öffentlichen Dienst.

Viele Projekte seien in den fast drei Jahrzehnten auf den Weg gebracht worden, so Joas. „Und nie am Geld gescheitert. Und das nicht, weil wir so reich sind.“ Sondern weil da einer sein „Handwerk“ versteht. Und nicht nur das. „Ich habe meine Arbeit geliebt und sehr gerne gemacht“, sagte Jürgen Gunst. „Ich habe eine Viertelmilliarde Euro verwaltet, 25 Millionen an Zuschüssen geholt. Das Haushaltsvolumen hat sich verdreifacht, die Einwohnerzahl um 20 Prozent gestiegen.“

Die Entwicklung der Gemeinde sei sehr positiv. Im Rathaus herrsche Aufbruchstimmung, eine ganz neue Führungsriege entstehe. „Sie haben den Gemeindeschatz nicht gewahrt und eingesperrt, sondern das Geld in die Hand genommen und geschaut, dass etwas daraus wird“, versicherte der stellvertretende Bürgermeister Hermann Geiger. Mit viel Kompetenz, aber ohne viel Aufsehen habe Guns als „Schlüsselstelle im Rathaus“ die Finanzen der Gemeinde sehr sachkundig geführt.

„Wir haben Sie immer respektiert und Ihnen vertraut.“ Genau das habe ihm viel Rückhalt gegeben, bestätigte der scheidende Gemeindeoberamtsrat. Deswegen habe er seine Arbeit so gerne gemacht.

Panja Tillmann-Mumm

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