2021 war Rekordjahr beim DRK Essingen

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Die Mitglieder des DRK-Ortsverein Essingen mit Ehrengästen und Geehrten.

Viele erfolgreiche Einsätze und Riesenengagement der Mitglieder bringen Ortsverein durch die Pandemiejahre.

Essingen

Bei der Mitgliederversammlung blickte der agile Ortsverein auf die Pandemiezeit und viele erfolgreiche Einsätze und Aktionen zurück. Ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helferinnen und Helfer wäre das alles in den Krisenjahren nicht möglich gewesen.

Eins hat das Rote Kreuz in Essingen in der schwierigen Coronazeit bewiesen: Es funktioniert tadellos, wenn man es am nötigsten braucht – in der schweren Krise und im Einsatz für die Menschen. Für das DRK und den Bevölkerungsschutz war der Kampf gegen die Pandemie der größte Einsatz seit dem Zweiten Weltkrieg. Und das spürte man auch in Essingen: „2021 war das aktivste Vereinsjahr seit Bestehen des Roten Kreuzes in Essingen“, sagte der Vorsitzende Lars Lächele bei der jährlichen Mitgliederversammlung im Brauhaus des Schlossgutes Hohenroden.

Und weiter: „Covid 19 hielt uns mehr als zwei Jahre in Atem und hat uns vor allem im vergangenen Jahr viel abverlangt.“ 2021 – ein Jahr, in dem es für das DRK vor allem darum ging, neue Herausforderungen mutig anzunehmen und neue Fähigkeiten möglichst schnell lernen zu können. „Wir haben immer nach vorne geschaut und die unzähligen Aufgaben souverän gemeistert“, bilanzierte der Rotkreuz-Chef.

Im Eiltempo wurden Nasen- und Rachenabstriche trainiert, auch, wie man sich im Einsatz am besten selbst schützt vor einer Infektion. Nur so konnte das DRK die stark frequentierten Abstrich-Stützpunkte am Aalener Stadtoval und im Rettungszentrum beim Drive-In-Test konsequent durchziehen, als man sie ganz dringend brauchte. Und das DRK-Team organisierte selbst weitere sieben Impfzentren in der Remshalle und in Aalen, um die Pandemiewelle nachhaltig in den Griff bekommen zu können.

Fast schon eine Kleinigkeit, wenn man dann auch noch mal eben nebenbei eine DRK-Jahreshauptversammlung on- und parallel offline durchführen musste. Alles mit Erfolg und großen Lerneffekten erledigt. Auch als es darum ging, wieder bei größeren Veranstaltungen aktiv zu sein, etwa beim Reitturnier oder dem Panoramalauf in Essingen. „Da mussten wir wieder in den Normalbetrieb schalten“, sagt Bereitschaftsleiterin Lea Baumstark „aber auch das hat geklappt.“

Mit einer organisatorischen Neuaufstellung sorgten die DRKler für einen ganz besonderen und extrem hilfreichen Coup. Denn dank des neuen „DRK-Verbundes Kocher-Rems“ wurde der Pool mit Helfern viel größer, um die vielen aufwändigen Pandemieeinsätze auch kurzfristig mit Personal besetzen zu können. Das galt ebenso für die Testungen der Stimmzähler vor der Bundestagswahl. Zum Verbund gehören die DRK-Bereitschaften Aalen, Essingen und Unterkochen, die Bergwacht Aalen und die ZEISS-Sanitätsstaffel. „Danke an alle für den Wahnsinnseinsatz bei diesen Mammutaufgaben!“, lobte der Vorsitzende sein flexibles Team.

Positive Nachrichten gab es auch aus den weiteren Essinger DRK-Bereichen. Die „Feldköche mit Herz!“ schwangen wieder mit Erfolg die Löffel für den guten Zweck, verkauften wieder rund 1.000 Impfdosen Erbsensuppe allein im Advent. Die DRK-Bereitschaft und das Jugend-Rot-Kreuz entwickeln sich weiter gut. Das flächendeckende Defi-Programm mit den mobilen Lebensrettungssystemen schreitet weiter voran. Und der Erfolg der Blutspenden ist quasi schon ein Klassiker in Essingen.

Auch für die Zukunft gab es bei der Versammlung äußerst erfreuliche Nachrichten von Bürgermeister Wolfgang Hofer. Denn der Bau des Essinger Rettungszentrums für Feuerwehr und DRK wird konkret: „Für die kommenden zehn Jahre sind etwa zehn Millionen Euro als Gesamtinvestition geplant. Das ist ein klares Bekenntnis der Gemeinde zu unserem DRK“ so der Essinger Schultes.

Geehrt wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft: Janine Böhm, Laura Meloni, Dominik Weingart, Sophie Wolf. 15 Jahre: Lukas Lächele, Tamara Weißmann. 20 Jahre: Lena Glöckner, Stefanie Müller. 25 Jahre: Christoph Brenner. 30 Jahre: Marc Wiedmann. 50 Jahre: Brigitte Meck. Sonderehrung: Marta Starz.

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