Kooperation erneuert

Schon seit vielen Jahren betreuen die Forstleute des Ostalbkreises das Forstgut Tauchenweiler und den Familienbesitz Forstbetrieb Hohenroden auf dem Albuch bei Essingen. Landrat Klaus Pavel, Hans-Jörg Hees (Forstgut Tauchenweiler) und Philipp von Woellwarth (Familienbesitz Forstbetrieb Hohenroden) unterzeichneten jetzt in Tauchenweiler einen Dienstleistungsvertrag für weitere zehn Jahre.

Landrat Klaus Pavel bedankte sich bei den beiden Waldeigentümern und würdigte deren Leistungen auch für die Allgemeinheit. Er betonte die hohe Wertigkeit speziell auch der Privatwälder im Ostalbkreis – nicht zuletzt als Erholungsraum für die Bevölkerung und als ökologischer Ausgleichsraum. Es sei in besonderem Maße im öffentlichen Interesse, wenn alle Wälder von ihren Eigentümern in einem guten Pflegezustand erhalten würden. Dafür gebühre ihnen auch die besondere Fürsorge des Landkreises. Die beiden Waldbesitzer ihrerseits lobten die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Forstleuten des Kreises und brachten ihre Anerkennung für deren hohe Fachkompetenz zum Ausdruck. Insbesondere bei der Bewältigung der Krisen, ausgelöst durch die Sturmereignisse der letzten Jahre, hätten sich die gemeinsamen Anstrengungen ausgezahlt. Der Ostalbkreis als ländlich geprägter Landkreis verfügt über rund 60 000 Hektar Wald aller Waldbesitzarten, das sind rund 40 Prozent der Landkreisfläche. Charakteristisch für den Ostalbkreis ist der hohe Anteil an Privatwäldern mit rund 46 Prozent der Waldfläche. Diese benötigen aus strukturellen Gründen häufig die Hilfe des Kreisforstamts. Das Betreuungsangebot erstreckt sich von der Beratung und Betreuung im Einzelfall bis hin zur Gesamtbetriebsleitung mit ständigem Revierdienst. Das Forstgut Tauchenweiler (etwa 350 Hektar) und die Forstverwaltung Hohenroden (zirka 500 Hektar) repräsentieren eine mittelgroße Besitzkategorie des Privatwaldes im Ostalbkreis. Beide Betriebe "kaufen" seit vielen Jahren den Sachverstand der Kreisförster ein. Gerade für mittelgroße Betriebe wäre die Beschäftigung eigenen Forstpersonals unwirtschaftlich.

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